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1.000 Lieblingsalben des Musikexpress: Herz-Platten, Folge 16

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Captain Beefheart & His Magic Band – Safe As Milk (1967)

Trotz des Alters: kein blumiger Hippie-Rock, sondern ein Weirdo-Manifest von hohen Gnaden. Nämlich mit wimmerndem Theremin („ Electricity“), plärrender Garagen-Gitarre („Zig Zag Wanderer“) und kurzen Ausflügen in den Walzer-Wahnsinn („Dropout Boogie“). Funktioniert noch heute.


Kraftwerk – Radio-Aktivität (1975)

Ohne Single-Hit, aber extrem stringent: Eine Elektro-Symphonie in zwölf Akten, changierend zwischen Minimalismus („Geigerzähler“) und Mut zur Hymne („Ohm Sweet Ohm“). Dazwischen gibt’s jede Menge Retro-Futurismus, gerne auch mit Morsezeichen, Kurzwellensignalen und spukigen Vocoder-Klängen. Das ist der Beweis: Analog ist besser.


Portishead – Dummy (1994)

Nur selten ist Melancholie so schön wie hier: Geoff Barrow liefert dunkel schimmernde Slo-Mo-Klänge, stellt stilvolle Samples in neue, elegische Kontexte, während BethGibbons mit ätherischer Stimme lamentiert – damals die nobelste Pop-Alternative zu all dem nervigen Spät-Grunge-Nu-Metal-Crossover-Autoscooter-Techno, heute noch immer: höchst elegant.


Caribou – Andorra (2007)

Nerds, die im Alleingang zig Tonspuren vollballern, gibt es viele, doch Daniel Victor Snaith hat einen Vorteil: Der Doktor der Mathematik weiß, wie man Songs schreibt und arrangiert. Was sich hier in lebhaft umarmenden, streckenweise psychedelisch entrückten Elektro/ Folk/Pop-Tracks entlädt, die klassische Westcoast-Sonnigkeit mit spröder Distanziertheit konterkarieren.

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