Helene Hegemann
Axolotl Roadkill: Plagiatsvorwurf
Helene Hegemann hat mit AXOLOTL ROADKILL, eine Geschichte über Nachtleben und Musik, das Romandebüt des Frühjahrs vorgelegt. Nun behauptet ein Autor, die 17-Jährige habe abgeschrieben.
Wie fühlt es sich an, als 17-Jährige in das Nachtleben der Großstadt einzutauchen? Wie öde kann es sein, in den Galerien der Subkünstler in Berlin-Mitte abzuhängen? Für ihr Romandebüt AXOLOTL ROADKILL (Ullstein) wurde Helene Hegemann als Sprachrohr ihrer Generation gefeiert.
Nun behauptet ein Autor mit dem Namen Airen, Hegemann habe Passagen aus seinem Roman "Strobo" (Sukultur Verlag) abgeschrieben.
In einer Presseerklärung räumte Hegemann ein: „Airen, von dem ich insgesamt eine Seite, ohne sie groß verändern zu müssen, regelrecht abgeschrieben habe, ist ein großartiger Schriftsteller, dessen Blog im Internet einen Teil der alternativen Lebensweise, über die ich berichten wollte, auf den Punkt gebracht hat, und mit dem ich über das Buch auch ein Stück weit versuche, in Kommunikation zu treten.“
Was immer das heissen soll.
Vergleichen lassen sich die zwei Bücher hier: Gefühlskonserve
sn - 08.02.2010
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