Molotow
Hamburger Club

Das Molotow ist vorerst gerettet

Der Hamburger Club Molotow wird das Jahr 2008 überleben. Die drohende Schließung zum Jahreswechsel konnte vorerst abgewendet werden. Wessen Verdienst das ist, ist nicht ganz klar.



Der Hamburger Club Molotow hatte schon vor dem sicheren Aus gestanden, weil das Geld vorn und hinten nicht mehr reichte, dann gingen die Freunde der Indiekonzert-Institution auf die Barrikaden und heizten die Diskussion über Clubkultur, städtische Popförderung und das Nachtleben auf St.Pauli neu an. Eine Unterstützergruppe, die nicht genannt werden möchte, hat jetzt die Summe aufgebracht, die dem Molotow fehlte, um auch im Jahr 2009 überleben zu können. Wie es danach weitergeht, steht in den Sternen, aber die Schließung zum 31.12.2008 ist damit immerhin vom Tisch.

Keinerlei Hilfestellung beim medienwirksamen Überlebens- kampf hat das Molotow offenbar von der Hamburger Kulturbehörde erfahren. "Von dort ist null Unterstützung gekommen", sagte Molotow-Booker Mario Stresow dem Hamburger Abendblatt. Besonders mit Ruhm bekleckert hatte sich Kultursenatorin Karin von Welck, die in einem Interview mit der taz äußerte, zu einer lebendigen Musikszene gehöre eben auch, dass Clubs sterben.


wop - 29.08.2008

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Bereits geschriebene Kommentare:
Von: tom Datum: 01.09.08
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die städte brüsten sich immer gerne mit den clubs, aber wenn es um konkrete unterstützung geht ist da meistens nichts zu holen. meistens werden die gelder in grossprojekten "verbrannt"
Von: Laudi Datum: 01.09.08
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@Heiner

schon mal im Molotow gewesen? Falls nicht, bitte machen und dann nochmal den sachverhalt beurteilen.
LG aus München
Von: Heiner Datum: 29.08.08
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Pfff... nur weil's Hamburg ist, wird da so ein Aufstand gemacht. Clubs in anderen Städten haben es genauso schwer und zahlen meistens kräftig drauf, um überhaupt mal gewisse Bands zu bekommen. Aber da kräht natürlich kein Hahn nach und das wäre auch nie ein Thema für den ME...
Von: Laudi Datum: 29.08.08
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Juhu, das sind doch mal gute Nachrichten!!!