Kettcar
Wiebusch: "Es stimmt was nicht"
Diese Woche erscheint das neue Kettcar-Album SYLT. Der ME hat sich mit Marcus Wiebusch über das Texten unterhalten - und einiges über Kettcars "Ansatz von politischer Musik" erfahren.
Auch die Songs auf dem neuen Kettcar-Album SYLT beleuchten wieder Figuren mitten im Leben. Der Zusammenhang zwischen dem Privaten und dem Politischen scheint in Marcus Wiebuschs Popverständnis eine wichtige Rolle zu spielen. Im Gespräch mit dem MUSIKEXPRESS erläutert Wiebusch, inwieweit er explizit politische Texte schreibt.
"Ich bin kein Politiker und erstelle kein Forderungspaket. Ich stelle mich nur hin und sage, es stimmt was nicht. Es war von Beginn an unsere Intention, ein Album zu schreiben, das nicht einverstanden ist. Das sich nicht in neoliberale Jubelstürme mit einreiht und zeigt, dass man sich als Künstler anders positionieren will. Auf SYLT erleben verschiedene Protagonisten die Welt, und wir sehen durch sie hindurch, um mit ihren Augen Geschichten zu erzählen. Der Song 'Würde', in dem ein Typ mit 30 oder 35 wieder nach Hause zu seinen Eltern zieht, das ist z.B. ein Song über neoliberale Zumutungen. Der handelt auch davon, dass die Leute einfach nicht mehr können. Dass wir uns diesen Themen bewusst stellen, ist vielleicht unser Ansatz von politischer Musik."
Das ganze Interview mit Marcus Wiebusch und alles zum neuen Kettcar-Album SYLT im neuen MUSIKEXPRESS ab 17. April.
wop - 15.04.2008
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Bereits geschriebene Kommentare:
Von: pete Datum: 15.04.08
Kommentar:
wenn solche leute wie wiebusch über leute schreiben ´die nicht mehr können´ dann verstehe ich das so, dass solche leute wie wiebusch es einfach nicht drauf haben.






