Bandwatch
The Drums
Wie vier Brooklyner mit einer simplen Formel gegen den verkopften Sound der Stadtkollegen ansurfen.

The Drums
Jonathan Pierce erlebt seine Offenbarung mit 10. „Ich bin in Upstate New York aufgewachsen. Meine Eltern sind christliche Eiferer. Sie hatten unsere Farm in eine Kirche umgebaut. Auf einem Flohmarkt bekam ich dann diese seltsame Platte in die Hand, Kraftwerks Computer World. Meine Kumpel fanden sie schrecklich. Ich hingegen hatte mein Erweckungserlebnis“. Die Kirche muss fortan mit einem Schäfchen weniger auskommen. Von Kraftwerk geht es weiter zum britischen Post-Punk der ausklingenden 70er und später zu The Smiths.
Wenn sich Pierce heute in der gemeinsamen Bandwohnung in Williamsburg, Brooklyn, an seine Erleuchtung zurückerinnert, wird die sonst so klare Stimme des Sängers brüchig. Drummer Connor Hanwick, der aussieht wie der junge Morrissey, nickt stumm. Den 50s-Haarschnitt im 80er-Look, also an den Schläfen ausrasiert, hat ihm Bandmitgründer und Gitarrist Jacob Graham verpasst. Vor wenigen Stunden ist der mit dem zweiten Saitenmann, Adam Kessler, für Promo-Termine nach London abgerauscht. Obwohl die Band erst seit wenigen Monaten existiert, sind The Drums im UK bereits eine große Nummer: Sie zieren das erste NME-Cover des neuen Jahrzehnts. „The New Decade In Music“ steht über dem Foto der Band. The Drums sehen dort aus wie der fiktive Starschnitt einer Factory-Records-Gruppe circa 1981.
Dementsprechend gibt Jonathan Pierce später am Abend auf der Bühne des Bowery Ballroom in der Lower East Side mit zackigen Moves auch brav den ekstatisch gerüttelten Ian Curtis. Das volle Haus schwingt zu den fröhlich gepfiffenen Teenage-Dramen.
Lesen Sie das vollständige Porträt im aktuellen Musikexpress.
Christian Lehner - 23.02.2010
weitere Artikel aus der Rubrik "Bandwatch":
Anzeige
| Du kannst diesen Artikel kommentieren: |
| Name: |
| Dein Kommentar: |
| Bitte Code auf dem Bild in das Feld eingeben: |
|
|
Bereits geschriebene Kommentare:
Von: CaliCa Datum: 24.02.10
Kommentar:
Das ist so langweilig geschrieben, ich schlafe gleich ein. Kein Wunder, dass der Musikjournalismus schon lange für tot erklärt wird!
Wo bleibt das Gefühl?!
Wo bleibt das Gefühl?!







