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Alles auf Anfang: Levi’s Vintage S/S 2013

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Wie Archäologen graben sie in den eigenen Archiven auf der Suche nach dem seltenen, indigofarbenen Schatz. Jeansmarken wie Levi’s, Wrangler oder Lee haben vor einiger Zeit die eigene (Arbeiter-)Geschichte entdeckt und präsentieren – teils mit eigenen Unterlinien – originalgetreue Reproduktionen, die oft über 100 Jahre alt sind und Fundstücke von Minen- oder Feldarbeitern, für die der robuste Denim einst gedacht war.
Für die aktuelle Frühjahr/Sommer-Kollektion „The Miner“ von Levi’s Vintage wurde das ganze Designteam um Miles Johnson deshalb ins Death Valley geschickt, um in den dichtgemachten Silberminen ein Gefühl dafür zu bekommen, für wen ihre Stücke ursprünglich gemacht waren.

Entstanden sind so Originalstücke typischer Uniformen wie die Type 1 Jackeaus dem Jahr 1936, die Sunset Shirts aus den zwanziger Jahren, eine reproduzierte 501 von 1890 oder ein mit Wachsflecken überzogenes Hemd aus dem Jahr 1870, dessen Flecken daher stammen, dass Kerzen die einzige Lichtquelle in den Minen waren.

Der zweite Teil der aktuellen Kollektion wiederum ist inspiriert von der amerikanischen „Hot Rod“-Szene der fünfziger Jahre, die damals vornehmlich Hemden, Cordhosen und Bomberjacken von Levi’s trugen, so dass das Archiv voll von Originalstücken war, aus dem unter anderem eine 501 und eine 518 aus den Sechzigern für Männer und eine hoch taillierte 701 für Frauen stammen. Wie Recht Johann Wolfgang von Goethe also hatte, als er einst feststellte: „Das Beste was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den sie erregt.“

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