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Berlin Fashion Week 2013 – Tarantino-Ikone Michael Madsen donnert und brüllt

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„Raaaaaaaaawwwwwwww“ donnerte es durch das dunkle Schiff der St. Agnes Kirche in Berlin-Kreuzberg. Düster, krachend, aus einer Kehle, die nach schottischem Whiskey, Tabak und vielen kurzen Nächten klingt. Fast lieblich dagegen das Geräusch der Messer und Äxte, die an seiner Jacke baumeln – in Bewegung versetzt von diesem mächtig aufgeblähten Brustkorb: Pling. Plingpling. Pling. Michael Madsen, Schauspieler, Produzent und Dichter, bekannt aus Reservoir Dogs, Kill Bill, oder Donnie Brasco, steht in dieser Berliner Kirche, weil er nach Dennis Hopper und Benicio Del Toro die dritte Ikone ist, die die Jeansmarke G-Star auf den Laufsteg einlädt, um sie dort tun zu lassen, wonach ihnen ist.

Und Madsen scheint nach Vorlesen und Brüllen zu sein. Das Publikum auch. Ganz still wird die hochkarätige Gästeschar plötzlich, als der Amerikaner zum väterlichen Gedichtvorlesen ansetzt: Stephen Dorff, Natalia Avelon, Noah Becker, Bonnie Strange, Mirko Bogejevic (Das Bo) oder Cosma Shiva Hagen. Madsens Auftritt bildete den Höhepunkt der Laufstegshow von G-Star, die in Berlin eine Kollektion aus schweren Denimstoffen, dandyhaften, teils militärischen Outdoorsachen für Männer, weite Capes, Latz- und kurze Hosen für Frauen und einen neuen Farbton präsentierten: Mazarine.

Der ergibt sich auf dem Webstuhl, indem sowohl Kett- als auch Schussfaden blau gefärbt sind. So entsteht das intensive, fast lilafarbene Blau.

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