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Darwin Deez tanzt und spielt sich in Berliner Herzen

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Darwin Deez mag Berlin, weil sich hier alle so komisch anziehen. Mit dieser Aussage gewinnt der New Yorker, der gerade sein zweites Album SONGS FOR IMAGINATIVE PEOPLE veröffentlicht hat, sofort die Herzen aller bunt gekleideten Konzertbesucher im Berliner Bi Nuu – und davon gab es viele dort. Nach der außergewöhnlich gut passenden Vorband San Cisco aus Australien, die einen Beach-Dream-Pop spielen, der The Drums in Zukunft ganz schön gefährlich werden könnte, schlägt Deez mit seiner Band einen härteren Sound an.

Wie bei jedem Darwin-Deez-Konzert beginnt der Abend mit einer kurzen Tanzperformance der gesamten Band. Relativ früh spielt Deez Hits wie „Up in the Clouds“ oder „Bed Space“ seines selbstbetitelten Debüts. Das tanzwillige Publikum ist spätestens ab da nicht mehr zu halten und geht vollkommen in wilden Bewegungen auf. Bei „Constellations“ beginnen weniger erfolgreiche erste Stage-Diving-Versuche.

Die neuen Songs kommen gut an, allerdings fehlt ihnen etwas von der eingängigen Leichtigkeit, die „The Bomb Song“ oder „Bad Day“ bis heute haben. Dem Publikum fällt es schwerer, zu „Free (Editorial Me)“ oder „800 (Human)“ zu tanzen, der neuere Sound ist zu verschroben für die schnelle Party. „Radar Detector“ stimmt die Zuschauer wieder milde – schließlich ist das der Song, der Deez bekannt gemacht hat und auf den an diesem Abend alle am meisten gewartet haben. Nach mehreren Zugaben lässt die Band ein doch zufriedenes Publikum zurück.

Die eigentliche Überraschung an diesem Abend war und blieb aber San Cisco. Hier ein Video zu ihrem Song „Beach“:


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