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Die 7 wichtigsten Erkenntnisse aus der zweiten Folge „Schulz & Böhmermann“

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>>> UPDATE: Die 8 wichtigsten Erkenntnisse aus der dritten Folge „Schulz & Böhmermann“ haben wir ebenfalls zusammengefasst.

Kasalla! Am Sonntagabend, den 17. Januar 2016, ist die zweite Folge von „Schulz & Böhmermann“ ausgestrahlt worden. Um 22:45 Uhr im ZDFneo und damit in zeitlicher Konkurrenz zur dritten Ausgabe der zehnten „Dschungelcamp“-Staffel auf RTL, aber zum Glück gibt es ja das Internet. Dort nämlich war die neue Folge schon früher im Stream zu sehen. Und weil die ARD eh keinen „Tatort“ ausstrahlte, konnte man sich als geneigter Zuschauer gemütlich die geballte Doppelladung Sprüche geben. Erst die von Olli Schulz und Jan Böhmermann und ihren Gästen Nora Tschirner, Katrin Göring-Eckardt, Ann-Marlene Henning und Paul Ronzheimer, danach die von Thorsten Legat, Gunter Gabriel, Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Da letzteres im Internet längst hinreichend dokumentiert ist, picken wir uns an dieser Stelle ein paar denkwürdige Momente aus „Schulz & Böhmermann“ heraus. Als Zwischenfazit nach den ersten zwei Folgen bleibt übrigens festzuhalten: Wie gut einer Talkrunde ein Typ wie Gert Postel tut, merkt man manchmal erst im Nachhinein.


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In Dänemark heißen Schokoküsse „Nejerbolle“.

Das UNO-Kartenspiel aus der ersten Sendung fanden die Macher von „Schulz & Böhmermann“ offenbar selbst zu unverständlich. Stattdessen steht nun als Provokation ein Goldfisch im Mixer auf dem Tisch. Daneben Süßigkeiten, deren politisch nicht ganz korrekter Name auf dänisch nicht korrekter klingt: „Nejerbolle“ hießen die Negerküsse dort, erklärt Ann-Marlene Henning. Das Internet sagt „Flødebolle“. Böhmermann befürchtet, dass es diese Begrifflichkeiten sein werden, die die Nachberichterstattung über ihre Sendung dominieren werden. Q.E.D.!

Olli Schulz feiert mit „Schulz & Böhmermann“ seine Kindergeburtstage nach.

Warum aber standen neben dem für die Sendung obligatorischem Whiskey und den Zigaretten überhaupt Süßigkeiten auf dem runden Tisch? Oll Schulz erklärt das mit seiner traurigen Kindheit: Zu seinen Geburtstagsfeiern seien oftmals keine anderen eingeladenen Kinder erschienen, sodass der kleine Olli am Ende allein mit seinem Vater da saß und „Bud Spencer“-Filme schaute. Und weil „Schulz & Böhmermann“ seine Gäste mit Verträgen binde, holt er in derart sicherer Gesellschaft seine Kindergeburtstage nun einfach nach. Bunte Hütchen inklusive.

Männer sind offenbar in der Lage, einen eigenen „trockenen Orgasmus“ herbeizuführen.

Von unter anderem dieser Technik berichtet die dänische, in Hamburg lebende „Sexologin“ Ann-Marlene Henning in ihrem Buch „Make Love“, und an eben dieser Technik des männlichen Orgasmus ohne Ejakulation ist besonders Olli Schulz sehr interessiert. Spoiler: Wie das funktioniert, erklärt Henning weder ihm noch den anderen Gästen. Vermutlich war die Sendezeit wieder zu kurz, vielleicht hat aber auch einfach wieder irgendwer dazwischen gequatscht und das Thema gewechselt.

Nora Tschirner und Paul Ronzheimer werden wahrscheinlich keine Freunde…

„BILD“-Reporter Paul Ronzheimer bewegen die Geschichten, die er recherchiert, angeblich wirklich. Und das nicht nur geografisch. Für seinen Arbeitgeber war er mit syrischen Flüchtlingen unter anderem in Syrien, Griechenland und der Türkei unterwegs und streamte seine Begegnung mit einer App namens „Periscope“ live ins Netz. Ronzheimer erzählt derart oft von dieser App – man könnte fast meinen, sein Verlag (zu dem wir auch gehören) hätte Aktien darin und hielte ihn zu dieser Werbemaßnahme an. Wie gut, dass Nora Tschirner in dieser Talkrunde auch einen eigenen Auftrag verfolgte, der über die Zur-Schau-Stellung ihrer „BILD“-Abneigung hinaus ging: Tschirner rührte fleißig die Werbetrommel für eine neue journalistische Plattform namens „Perspective Daily“, deren Ansätze nicht unbedingt denen von Ronzheimers Arbeitgeber entspricht. Gut, die BILD habe sich geändert in den letzten Jahren, wiederholt er. Aber Tschirner wäre nicht Tschirner, wenn sie jede Situation mit einem intelligenten Spruch und ihrem Lächeln parieren könnte.

…Jan Böhmermann und Katrin Göring-Eckardt auch nicht.

Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt hat zuletzt 1999 Whiskey getrunken, nachdem sie im Bundestag einen Vorschlag vorstellte, der nicht nur Bundeskanzler Gerhard Schröder, sondern so gut wie alle Rentner Deutschlands gegen sie aufbrachte. Böhmermann schenkt ihr ein und sucht daraufhin eine Konfrontation, die beide mal in einer eigenen Sendung oder backstage austragen sollten: Jan Böhmermann hat aus persönlichen Gründen was gegen das kirchliche Arbeitsrecht. Der kriegt sich ja kaum noch ein!

In „Keinohrhasen 4“ spielen Flüchtlinge mit

Okay, diese Behauptung ist natürlich Quatsch. Böhmermann stellte Tschirner, die in allen bisherigen „Keinohrhasen“-Filmen an der Seite von Til Schweiger spielte, lediglich eben diese Frage. Die Antwort ist sie uns noch schuldig.

Olli Schulz findet trotz seines Alters noch in der Jugendkultur statt.

Glaubt er zumindest und kann das dank seiner Auftritte an der Seite von Joko und Klaas in „Circus HalliGalli“ vermutlich sogar nachweisen. Und schläft deshalb mit allen Fans, „das bist Du ihnen schuldig!“, wie Böhmermann scherzt. Das Thema Sex lässt Schulz trotzdem nicht los. Zu Ann-Marlene Henning sagt er: „Was der Pornographie fehlt, sind Typen wie ich. Viel quatschen und dann geht alles ganz schnell!“ Ob das wirklich jemand sehen will?

Welche Sprüche, Dialoge und Stuhleinbrüche Ihr noch verpasst habt, könnt Ihr in Ruhe selbst nachsehen: Die zweite Folge „Schulz & Böhmermann“ steht in der Mediathek des ZDF als Stream zur Verfügung – und somit auch hier.

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Kommentare
  • Hubertus

    “Das UNO-Kartenspiel aus der ersten Sendung fanden die Macher von „Schulz & Böhmermann“ offenbar selbst zu unverständlich. Stattdessen steht nun als Provokation ein Goldfisch im Mixer auf dem Tisch.”

    Die beiden bisher ausgestrahlten Sendungen wurden in umgekehrter Reihenfolge aufgenommen. Folglich kann der Goldfisch nicht als Ersatz für die Karten herhalten. Bleibt abzuwarten, was sie sich für die dritte Sendung ausgedacht haben.