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Die Jagd auf die Oscars ist eröffnet. Und „Moonlight“ ist ab sofort der große Favorit

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Am Montagabend wurden in New York die Gotham Independent Awards verliehen. Der Preis, der auf die Auszeichnung großer Studiofilme grundsätzlich verzichtet, gilt als erster Indikator dafür, welche Filme in der gerade gestarteten Award-Season in den USA abräumen werden. Am Ende der vielen Verleihungen steht dann bekanntlich die große Show bei den Oscars. Und deren erster großer Favorit heißt aktuell „Moonlight“.

„Moonlight“ (deutscher Kinostart: 9. März 2017) wurde von dem neuen Indie-Studio A24 produziert und erzählt auf drei Zeitebenen das Heranwachsen des jungen Chiron (Ashton Sanders) in Miami. Der Film startet in den 1980ern, begleitet Chiron auf der Suche nach Sexualität und Identität. Das Drama von Regisseur Barry Jenkins konnte nicht nur Kritiker und Zuschauer auf Festivals begeistern, sondern nun auch die Jury der Gotham Awards. „Moonlight“ gewann den Award für den Besten Film. Bereits 2014 und 2015 sagten die Gotham Independent Awards mit „Birdman“ und „Spotlight“ den Oscar-Sieger des jeweiligen Jahrgangs voraus.

Ben Afflecks Bruder rückt ins Rampenlicht

Die Jury bei den Gotham Awards ist allerdings ziemlich klein, dazu waren potenzielle Oscar-Favoriten wie „Silence“ von Martin Scorsese und „ La La Land“ mit Ryan Gosling nicht nominiert. Der Sieger „Moonlight“ geht nun mit großem Aufwind in das Rennen um Golden Globes und andere Preise. In der Kategorie Bester Film setzte er sich gegen „Paterson“ und „Manchester by the Sea“ durch.

Ben Afflecks Bruder Casey gewann für seine Performance in „Manchester by the Sea“ den Preis als bester Darsteller – um den Oscar wird er sich wohl im Februar mit Denzel Washington („Fences“) streiten müssen. Isabelle Huppert wurde für den Vergewaltigungs-Thriller „Elle“ als beste Darstellerin ausgezeichnet. Etwas überraschend schlug sie Natalie Portman, die gerade für das Biopic „Jackie“ bejubelt wird.

https://www.youtube.com/watch?v=gsVoD0pTge0

„Moonlight“ gewann ebenfalls den Preis für das beste Drehbuch sowie die beste Leistung des gesamten Ensembles. Dazu verlieh das Publikum noch einen Award an das Drama. Anya Taylor-Joy gewann für ihre Rolle im Horrorfilm „The Witch“ den Preis als beste Nachwuchsdarstellerin, für die beste Regiearbeit wurde Trey Edward Shults („Krisha“) gewürdigt.

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