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Crowdfunding-Projekt der Woche

Diese App macht es einfach, Flüchtlingshilfe zu koordinieren

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Wenn Meldungen von Anschlägen auf Flüchtlingsheime die Nachrichten dominieren, dann vergisst man manchmal, dass ein überwältigender Teil der Deutschen die Flüchtenden mit offenen Armen willkommen heißt und helfen will.

Die Herausforderung dabei: diese Hilfe richtig zu koordinieren. Ein Team von Studenten der Universität Passau war vor wenigen Tagen mit einem Projekt auf Kickstarter erfolgreich, das genau dieses Problem adressiert. Die App „Beto“ – kurz für „Better Together“ – soll es künftig nicht nur für Helfenden erleichtern, Hilfe zu leisten, sondern es auch Hilfesuchenden einfacher machen, Hilfe zu finden. Der Vorteil der App: Hilfe zu leisten wird schnell und direkt möglich, ohne den Weg über Hilfsorganisationen. „Alle bisherigen Angebote für Helfende zielen lediglich auf bestehende Strukturen ab. Wir aber wollen Hilfe von Mensch zu Mensch ermöglichen, die direkt und schnell dort ankommt, wo sie benötigt wird“, erklären die Studenten die Idee auf Kickstarter.

Die App funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Beim Start fragt wie App, wer man ist. Helfer, Geflüchteter oder eine Hilfsorganisation. Dann kann man auswählen: Biete ich Hilfe beim Behördengang? Habe ich Sachspenden? Will ich Sprachunterricht geben? Die Geflüchteten können wiederum angeben, was sie suchen – und kommt es zu einer Übereinstimmung, dann kann direkt via Chat die Kommunikation beginnen. So soll Hilfe unkompliziert und schnell geleistet werden können.

5000 Euro brauchten die Studenten, um ihr Projekt zu verwirklichen. Die sind inzwischen erreicht und das Projekt erfolgreich. Weitere Informationen und Updates zur App, findet Ihr auf der Projekt-Seite.


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