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Everyone says „Hi“: Die 9 wichtigsten Kreativkollegen Bowies

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Aufgepasst: Noch sehr viel mehr über David Bowie erfahrt Ihr in unserem 60-seitigen Bowie-Special in der März-Ausgabe des Musikexpress.

Tony Visconti

Bowie war auf ihn als Hofproduzent von T.Rex, damals noch Tyrannosaurus Rex, aufmerksam gemacht worden. Der New Yorker produzierte Bowies zweites Album und war bis BLACKSTAR an vielen seiner Alben beteiligt. Gemeinsam mit Gitarrist Mick Ronson bildete Visconti als Bassist Anfang der 70er den Rumpf von Bowies Begleitband The Hype. 2007 erschien seine Autobiografie „Bowie, Bolan And The Brooklyn Boy“. Er und Sängerin Antonia Maaß sind das besungene Paar auf „Heroes“.

Mick Ronson

1970 stieß der Brite zu Bowies Backing-Band The Hype. Nach einem – nicht vermerkten – Gastauftritt auf Bowies zweitem Album, war er von 1970 bis 1973 der maßgebliche Gitarrist auf allen Bowie-Platten. 1993 starb er, wie Bowie 23 Jahre später, an Leberkrebs.

Brian Eno

Von 1977 bis ’79 erarbeiteten die beiden ehemaligen Glam-Giganten Bowie und Eno die einflussreiche Berlin-Trilogie. 1994 produzierte der selbsterklärte „Nicht-Musiker“ Eno Bowies OUTSIDE, 1996 schrieben sie gemeinsam „I’m Afraid Of Americans“.

Iggy Pop

1971 laufen Bowie und Pop sich zum ersten Mal über den Weg, im New Yorker VIP-Hotspot „Max’s Kansas City“. Bowie will mit Pop ein Album in London produzieren. Weil man keine geeigneten Mitmusiker findet, werden die Stooges wiedervereint. Es entsteht der Proto-Punk-Klassiker RAW POWER. Bowie nimmt Pop mit auf „Station To Station“-Tour. Auf der Flucht vor Drogen zieht man gemeinsam nach Berlin-Schöneberg. Mehrheitlich dort, aber auch in München und Frankreich schreibt und produziert man Pops wichtigste Solo-Alben THE IDIOT und LUST FOR LIFE, die 1977 erscheinen. In den für Pop schwierigen 80ern covert Bowie immer wieder Songs dieser Platten, was Pop Tantiemen sichert. 1986 co-produziert Bowie Pops zugänglichstes und erfolgreichstes Album, BLAH BLAH BLAH.

Lou Reed

Bei der Erschaffung des „ultimativen Pop-Idols“ Ziggy Stardust bedient sich Bowie bei Iggy Pop und Lou Reed. Zwischen 1971 und ’73 covert er live häufig die Velvet-Underground-Stücke „White Light/White Heat“ und „I‘m Waiting For The Man“. 1972 produzieren Bowie und Mick Ronson Lou Reeds bedeutendstes Album, TRANSFORMER. Auf dem Single-Hit „Walk On The Wild Side“ spielt Bowie Gitarre. 2005 nimmt er mit Reed Gesangsspuren für das fünfte Album der dänischen Indie-Rocker Kashmir auf.

Queen

Eigentlich ist Bowie im Sommer 1981 für einen anderen Song auf Queens HOT SPACE-Album vorgesehen: „Cool Cat“. Nachdem ihm aber seine Backing Vocals nicht gefallen, lässt er sie wieder löschen. Queen bauen parallel dazu gerade den Song „Feel Like“ um ein Bass-Riff von John Deacon herum. Bowie gesellt sich dazu, verfeinert das Riff und singt mit Mercury im Duett. In „Under Pressure“ umbenannt, wird der Song zu Queens zweiter Nummer-1-Single im UK. Aus Termingründen kann keine der beiden Parteien am Video zum, für Queen-Verhältnisse, kargen, fast Demo-haften Song teilnehmen.

Placebo

Nachdem Bowie ein Demotape von Placebo begeistert, nimmt er 1996 die Band ins Vorprogramm seiner „Outside“-Tour. Im Jahr darauf lädt Bowie Placebo anlässlich der Feierlichkeiten zu seinem 50. Geburtstag in den „Madison Square Garden“. 1998 spielen Placebo in dem nach einer B-Seite Bowies benannten Film „Velvet Goldmine“ ein Cover vom T.Rex-Oldie „20th Century Boy“. Ein Jahr später covern sie den Song zusammen mit Bowie bei den Brit-Awards. Dazwischen singt Bowie auf der Single-Version des Titelstücks von Placebos WITHOUT YOU I’M NOTHING.

Arcade Fire

2005 steht Bowie für das TV-Special „Fashion Rocks“ gemeinsam mit den Kanadiern auf einer Bühne und spielt deren „Wake Up“. Gemeinsam gibt man auch „Life On Mars“ und „Golden Years“ zum Besten. Auf dem Titelsong des aktuellen Albums der Art-Rocker, REFLEKTOR, singt Bowie Backing Vocals.

Nile Rodgers

In den frühen 80ern extrem gefragt, produziert das Chic-Mastermind Bowies erfolgreichstes Album, LET’S DANCE. Zehn Jahre später kehrt er für BLACK TIE WHITE NOISE auf den Produzentenstuhl zurück. 2014 covert er live gemeinsam mit Prince „Let’s Dance“.

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