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Im Bauch des Biests: H.R. Gigers Alien Bar

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Es gibt spektakulär eingerichtete Bars. Und es gibt die Bars des Architekten, Neo-Surrealisten, Set- und Kostümdesigners Hansruedi Giger. Der Schweizer, von dem meist nur als H.R. Giger gesprochen wird, ist der Designer des „Alien“ und der Raumschiffe in Ridley Scotts gleichnamigem Film von 1979.

Doch Gigers Faszination für die Verschmelzung von Natur und Technik, die Darstellung des Rohen, Ungezügelten auch in der menschlichen Natur, findet man nicht nur in seinen Ausstattungsarbeiten für Filme wie „Alien“, „Poltergeist II“ oder „Species“, sondern auch in seinen Skulpturen, Bildern, auf den Plattencovern von Blondies „KooKoo“ oder Emerson, Lake & Palmers „Brain Salad Surgery“ –und in den von ihm gestalteten Bars. Eine eröffnete er 1980 in Tokio, inzwischen gibt es zwei in der Schweiz.

Und so lädt im beschaulichen Schweizer 300-Seelen-Dorf Gruyères eine Bar –angegliedert an das HR Giger Museum – in den Bauch von Gigers surrealem Biest. Gehalten von den Wirbelbögen des Geschöpfes, das Mann und Frau und Insekt zugleich ist, sitzt man auf Stühlen, die an Folterinstrumente erinnern; man starrt auf schauerliche Mutantenreliefs, die die Wände zieren.

Eine passende Umgebung für Gespräche über das Dasein, die Artenvielfalt – und all das, was sich da draußen im All noch befinden könnte.

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