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Justin Bieber verliert gegen die Grammys

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Eigentlich war 2012 einmal mehr das Jahr des Justin Bieber. Nach seiner 3D-Tourdokumentation NEVER SAY NEVER und seinem Weihnachtsalbum UNDER THE MISTLETOE im Vorjahr veröffentlichte der 18-jährige Superstar mit BELIEVE ein neues Album, schob jüngst eine Akustik-Version hinterher und ging auf weltweite BELIEVE-Tournee. Im Video zu seiner Hitsingle „Boyfriend“ – der Song wurde Biebers erster Nummer-eins-Hit in seiner Heimat Kanada – inszenierte er sich mit Auto und Lederjacke als der erwachsene Liebhaber, der er gerne sein würde („If I was your boyfriend, I’ll never let you go“).  Der vermeintliche Rückschlag folgte auf dem Fuße: Als am 5. Dezember 2012 die Grammy-Nominierungen für die Grammy Awards 2013 bekannt gegeben wurden, gab es unter den Nominierten keine Spur von Justin Bieber. Und das, obwohl er vor zwei Jahren bereits als „Best New Artist“ und für „Best Pop Vocal Album“ nominiert wurde (und nicht gewann). In der diesjährigen Grammy-Nacht selbst, so schien es, wollte er sich dafür rächen. Vergeblich.

Watch my live stream at 8„, twitterte Justin Bieber um 01.02 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Zur gleichen Zeit wie CBS mit der Übertragung der diesjährigen Grammy Awards beginnen würde, wollte Bieber im eigenen Livestream ein Stündchen neue Songs spielen und ein paar Fragen beantworten, wie der schon zwei Tage davor ankündigte. Was dann passierte, war für Justin Bieber ebenso wie für die Fans, die nicht sowieso schon lieber die Grammys schauten, ein kleines Desaster: der Livestream funktionierte nicht. Und immer noch nicht. Und immer noch nicht. Frustriert und „super upset“ gab Bieber um 2.27 Uhr MEZ auf und fragte seine Fans, ob er als Entschädigung einen neuen Song auf Twitter posten sollte. Und so geschah es dann.

Zur Erinnerung: Justin Bieber ist mit über 34 Millionen Twitter-Followern, 51 Millionen Facebook-Fans und 6.7 Millionen Instagram-Abonnenten der wohl erfolgreichste Social-Media-Celebrity der Welt. Den Einschaltquoten der eher unspektakulären Grammy Awards wurde das nicht zum Verhängnis.

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