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Madonna lallt sich durch Show in Melbourne

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Madonna weilt derzeit in Melbourne und nutzt ihren Australien-Aufenthalt für denkbar skurrile Auftritte. Nachdem sie letzten Donnerstag ein Konzert für 1500 Mitglieder ihres Fanclubs erst mit dreistündiger Verspätung und im Clownskostüm bekleidet gab, lallte sich die „Queen Of Pop“ bei ihrem regulären Konzert in der Rod Laver Arena durch ihr Set.

Sichtlich angetrunken, erklärte die vom Sorgerechtsstreit um ihren Son Rocco angeschlagene Madonna ihren Ex-Mann, den Filmemacher Guy Ritchie, zu einem „son of a bitch“ – nicht gerade die feine englische Art. Man hätte über diesen vulgären Ausruf hinweg schauen können, wäre es nicht nur die Spitze des Skurrilitäten-Eisbergs gewesen.

„Melbourne? Melborn? Kann ich nicht einfach Melborn sagen?“, sinnierte die 57-Jährige über die Aussprache der australischen Metropole, nur um sich selbst zu belügen und Australien zu dem Land zu ernennen, in dem sie geboren sei. Das sei auch der Grund, warum es der letzte Stopp der Welttournee sei. „Das Beste kommt zum Schluss.“

Madonna, die große Probleme mit der Artikulation offenlegte, forderte das Publikum auf, es ihr gleichzutun und immer wieder „Fuck“ zu skandieren. Die Besucher kamen dem Wunsch Ihrer Hoheit ohne Murren nach. Das war der Musikerin jedoch noch immer nicht genug. Ungeniert, wie es sich nun einmal betrunken lebt, fragte sie das große Rund der Melbourner (oder doch Melborner?) Tennis-Arena, ob jemand da sei, um sie, nunja, zu, ehm, „bedecken“.

Aber das war noch lange nicht der Höhepunkt der peinlichen Madonna-Spiele. Laut der britischen „Sun“ schwang sich Madonna mit einer Flasche Tequilla, die sie aus dem Publikum erbeutet hatte, auf ein Dreirad, nur um Sekunden später aus diesem auf ihren Hosenboden zu plumpsen, und wie ein Maikäfer auf dem Boden liegen zu bleiben. Zumindest diese Situation schätzte sie richtig ein: „Hier oben geht auch alles schief.“

Madonnas aktuelles Album, REBEL HEART, erschien im Mai 2015 und wurde von ME-Autor André Boße mit 3,5 Sternen besprochen.

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