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Mario Barth ist offiziell der Mediendepp des Jahres 2016

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Das Medienmagazin DWDL vergibt zum Jahresende stets den Goldenen Günter, ein Preis, der an Personen, Unternehmen und Leistungen geht, die „ziemlich ui-jui-jui“ waren, wie das Magazin selbst schreibt. Das Zitat stammt von ARD-Programmdirektor Günter Struve, der mit diesem Ausdruck einst die Sendung von Harald Schmidt kritisierte.

Elf (von der Redaktion ausgewählte) Anwärter gab es auf den ehrenvollen Posten – die Leserinnen und Leser durften daraufhin entscheiden und welch’ Überraschung, entschieden sich mit 18,5 Prozent der Stimmen für Entertainer und Möchtegern-Reporter Mario Barth, der einfach nicht aus der deutschen Fernsehlandschaft verschwinden will.

Der Komiker holt sich diese Auszeichnung nicht (nur) mit seinen „journalistischen“ Exkursen in der RTL-Sendung „Mario Barth deckt auf“, sondern vor allem durch seine „Berichterstattung“ live aus New York kurz nach der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl, in denen er auf den Lügenpresse-Zug aufsprang. Als wäre das nicht schlimm genug, wurde er hierzulande sogar in den sozialen Netzwerken bekräftigt und für seine „Recherche“ gefeiert. DWDL ist der Meinung, so viel Populismus ohne Substanz sei „ziemlich ui-jui-jui“ und verdiene den Golden Günter des Jahres.

https://youtu.be/qkmPuLrSJdY

Die Gewinner des Goldenen Günter, zu denen auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (14,6 Prozent) und die Produktionsfirma Warner Bros. und RTL für den Umgang mit Böhmermanns „Verafake“ (13,5 Prozent) gehören, könnt Ihr hier einsehen.

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