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Michael Moore bringt kurz vor der US-Wahl Dokumentation über Trump ins Kino

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Michael Moore war in dem medialen Wahnsinn, zu dem der Wahlkampf um das Amt des US-Präsidenten ausgeartet ist, bisher verdächtig ruhig. Zwar twitterte er in den vergangenen Monaten fleißig und veröffentlichte als Warnung gedachte Gründe, warum Donald Trump tatsächlich Präsident werden könnte. Die ganz große Show hielt Moore, der zu den kontroversesten Dokumentarfilmern der USA zählt, jedoch bis kurz vor der Wahl zurück.

Am Dienstagabend feierte in New York die Dokumentation „Michael Moore in Trumpland“ Premiere. Dass Moore den Film gedreht hat, wurde zuvor allerdings nicht angekündigt. Die Premiere hatte der Regisseur kurz zuvor auf Twitter angekündigt.

In „Michael Moore in Trumpland“ zeigt der Regisseur seinen Versuch, die Menschen im US-Bundesstaat Ohio davon zu überzeugen, nicht für Donald Trump zu votieren. Ohio ist ein sogenannter Swing-State, in dem Tendenzen bei der kommenden Wahl schwer auszumachen sind. „Moore dringt mit seiner gewagten und komischen Ein-Mann-Show direkt in Feindesgebiet ein…mitten ins Herz von Trumpland“, heißt es in der Ankündigung des Films im Premierenkino in New York.

Liebesbrief an Hillary Clinton

Die Dokumentation läuft ab sofort in einigen US-Kinos. Der Ankündigung des Kinostarts ist ebenfalls zu entnehmen, dass es der Film sei, den die „Republikaner in Ohio verhindern wollten“. Erste Kritiken loben den Film für seine unterhaltsame und aufschlussreiche Machart, allerdings verliere Moore nach einiger Zeit den Fokus. Statt Trump zu demontieren, würde sein Film zu einem „puren Liebesbrief an Hillary Clinton“ ausarten.

Moore sorgte mit seinen Dokumentationen oft für Debatten in den USA und dem Rest der Welt. Für seinen Anti-Waffen-Film „Bowling for Columbine“ erhielt er 2003 den Oscar, durch „Fahrenheit 9/11“ wurde er gefühlt zum Staatsfeind Nummer Eins in der Bush-Administration.

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