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Natalie Portman beklagt sich über Sexismus in der Filmbranche

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Natalie Portman hat zuletzt mit „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ ihr Regiedebüt abgeliefert und geht jetzt mit „Jackie“ ins Rennen um die Oscars. Ihren ersten erhielt sie 2011 für „Black Swan“. Für ihre Darstellung als Jackie Kennedy in dem Biopic von Pablo Larraín wird sie erneut als Favoritin auf zahlreiche Preise gehandelt. Die Aufmerksamkeit um den neuen Film nutzt Portman, um sich gegen mangelnde Diversität und andauernden Sexismus in der Filmbranche auszusprechen.

In einem Interview mit dem Magazin Vulture beklagte sich Portman vor wenigen Tagen über mangelnde Rollen für Frauen. „Ich habe das Gefühl, dass sich alle Filme ausschließlich um weiße Männer drehen. Und dann gibt es einige wenige, bei denen es um eine Frau geht.“

2017 wird Portman den Film „On the Basis of Sex“ drehen, in dem sie die Frauenrechtlerin und Richterin Ruth Bader Ginsberg spielen. Ginsberg wurde 1993 als erst zweite Frau und als erste Jüdin zur Beisitzenden Richterin am Supreme Court ernannt. Portman hat die Rolle erst angenommen, als die Produktion eine Regisseurin fand.

Portman denkt, dass selbst Frauenrollen in den Filmen der 50er und 60er besser geschrieben waren. Zwar habe es auch immer sexistische Kommentare in den damaligen Filmen gegeben, trotzdem hätten Frauen mit Persönlichkeit im Zentrum gestanden.

Portmans Aussagen kommen nicht von ungefähr. Zuletzt belegte eine Studie, das Männer in US-Filmen immer noch deutlich mehr Text haben als ihre weiblichen Kolleginnen. Natalie Portmans Film „Jackie“ kommt am 26. Januar 2017 in die deutschen Kinos.

Eine Studie beweist das Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen in Filmen

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