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Prüde Dresscodes bei den Grammy-Awards

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Die unvorteilhaften Livefotos von Beyoncé während ihres Superbowl-Halbzeit-Auftritts wirken noch nach, schon steht das nächste Popspektakel an und die dort auftretenden Künstler im Rampenlicht: Am Sonntag, den 10. Februar, finden in Los Angeles die 55. Grammy-Awards statt, und wenn sich Rihanna, Taylor Swift, Alicia Keys, Carly Rae Jepsen, Kelly Clarkson und Co. dafür ihre Kostüme rauslegen lassen, sind sie durch die „Standard And Practice Wardrobe Advisory“-E-Mail des Fernsehsenders CBS gewarnt und instruiert worden: Ein zweites Nipplegate – wir reden natürlich von Janet Jacksons Busenblitzer während des Superbowls im Jahre 2004 – soll es auch dieses Jahr unter keinen Umständen geben.

Hintern und weibliche Brüste sollen demnach „angemessen bedeckt“ bleiben, auch durchsichtige Oberteile seien für Frauen tabu, damit bloß keine „female nipples“, keine weiblichen Brustwarzen, erkennbar würden. Slip-ähnliche Kostüme seien auch problematisch. Selbstredend, dass T-Shirts mit Markennamen oder Worten in Fremdsprachen ebenfalls nicht getragen werden dürfen. Und als ob dieser Dresscode nicht schon absurd genug und eine Einladung zum Ausloten der Grenzen wäre – man erinnere sich etwa an den Bodysuit, den Pink während ihres Grammy-Auftritts 2010 trug -, ist er auch nicht konsequent. „Female nipples“ nämlich hieße doch auch, dass Rihanna ihren nackten Oberkörper nicht präsentieren dürfte, Elton John aber schon. Falls er denn wollte.

Auf die diesjährigen Grammy-Awards darf man sich trotzdem freuen: Neben den Nominierten von Frank Ocean über Jack White bis zu den Black Keys werden am Sonntag unter anderem The Lumineers, Ed Sheeran, Bruno Mars, Sting, Justin Timberlake, Wiz Khalifa sowie Mumford & Sons gemeinsam mit Elton John auftreten. Und die machen auch ohne nackte Haut keine schlechte Figur.

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