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Pinback
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Das Duo aus San Diego erinnert an den Indie-Rock klassischer Machart.
Foto:
Temporary Residence/Cargo
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Hin und wieder ist es ganz gut zu wissen, dass die
Indie-Rockband klassischer Machart noch existiert, Seite an Seite
mit der wachsenden Herde von Chillwave-, Dreamrock- und
Layered-Pop-Ensembles, die sich im Streben nach Innovation, nach
Unterwanderung und Überhöhung all dessen, was wir schon immer zu
kennen glauben, hervortun.
Die auf Zweimanngröße geschrumpften Pinback spielen diesen Indie-Rock schon seit gefühlten Ewigkeiten, und wenn dieses fünfte Album in 13 Jahren sich dadurch hervortut, dass es so gar nicht auf sich aufmerksam machen möchte, dann erzählt uns das etwas von den Veränderungen unserer Wahrnehmung. Wer möchte, kann in den Songs auch eine Bewegung zum Sanften entdecken, die sich aber im abgeschlossenen Universum von Pinback wie ein Piano-Pop von 1999 ausnimmt. Besonders dann, wenn Rob Crow seine Stimme im Melodiegestrüpp mühelos Karussell fahren lässt.