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Redshape 4 Stars
Square

Techno: Die Zukunft liegt in der Vergangenheit auf dem zweiten Album des Berliner Produzenten.

Red Shape Foto: Running Back/Rough Trade Red Shape "Square" Nicht jeder Musiker, der eine Maske trägt, ist zwangsläufig doof. Zum Beispiel Redshape, Produzent in Berlin, dessen rote Maske, hinter der er sein Gesicht versteckt, eher eine Referenz an die Zeiten ist, in denen die elektronische Musik noch der Star war und nicht der, der sie gemacht hat. Square, Redshapes zweites Album nach dem 2009er The Dance Paradox, führt Techno auf das Thema der Vergangenheit zurück, das – paradoxerweise – der Futurismus ist.

Square hat allerhand Detroitismen zu bieten und seine elektrofunky Vorstufen, aber das Album geht noch weiter zurück in Zeiten, in denen die Zukunft in der Musik näher war als heute, wo sie nach Jahren des Dancefloorcraze längst zur Vergangenheit geworden ist. „Orange Cloud“ zum Beispiel, ist ein dunkler, gewaltiger Ambienttrack, schwer beladen mit Sequencersounds. Und „Starsoup“ klingt in seiner Verspieltheit wie eine Hommage an die Naiv-Elektronik von Der Plan. Square endet mit einer neuen Version von Redshapes 2006er-Klassiker „The Playground“.

 
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Tags: Album 2012 / Review / The Crystal Ark

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