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John Carter Cash Mein Vater Johnny Cash

Knesebeck

von
John Carter Cash - Mein Vater Johnny Cash
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Foto: Knesebeck
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Johnny Cash war der „Man in Black“. Dass er meist in Schwarz auftrat, wurde als Teil seines rebellischen Images interpretiert – dabei war die Wahrheit wohl banaler. „Dad trägt Schwarz, damit man die Flecken nicht so sieht“, zitiert John Carter Cash seine Mutter June in diesem Buch. Der einzige gemeinsame Sohn von Johnny und June Carter Cash will zeigen, dass das Bild von seinem Vater als Country-Rebellen zu kurz greift: Er sei auch ein gütiger Familienvater und ein gläubiger Christ gewesen. Das liest sich bisweilen etwas arg „inspirierend“, aber manche Anekdoten gehen schon sehr zu Herzen – etwa, wie der Vater den ebenfalls drogensüchtigen Sohn mit Bibelzitaten zum gemeinsamen Entzug überredet. Vor allem aber ist dieses couchtischtaugliche Werk randvoll mit Familienfotos, handschriftlichen Notizen, kurzen Gedichten und Songskizzen – John Carter Cash fand sie nach dem Tod seiner Eltern 2003 in einem Lagerraum. Diese Dokumente schaffen einen plastischen Johnny Cash, der mit seinen inneren Dämonen kämpfte, um ein guter Mensch zu sein. Ob Cashs Chili übrigens so gut ist wie sein Ruf, kann man mittels beigelegtem Kochrezept selbst überprüfen.

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