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Porches Pool

Domino/GoodToGo

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Der Sänger und Songwriter aus Pleasantville, New York hat in den letzten Jahren bereits eine Menge unterschiedlichster Projekte veröffentlicht. Seit 2013 sind unter dem Namen Porches bereits mehrere Singles und das Album Slow Dance In The Cosmos erschienen. Trotzdem ist Aaron Maine noch immer ein absoluter Insidertipp, was sich mit seinem Debütalbum für Domino Records wohl recht schnell ändern dürfte.

Der Musiker setzt auf den zwölf Songs, entstanden in enger Zusammenarbeit mit seiner Partnerin Greta Kline alias Frankie Cosmos in seinem Apartment in Manhattan, auf eine fein ausbalancierte Mixtur aus Pop-, Elektronik- und New-Wave-Elementen. Vieles auf der Platte wirkt angenehm unfertig und unterstreicht damit den intimen Charakter dieser Aufnahmen. Zudem liegt ein dezent melancholischer Grundton fast über dem gesamten Album.

Porches erzählt in Songs wie „Even The Shadow“ oder „Underwater“ aus einer radikal persönlichen Perspektive von den Höhen und Tiefen seines Lebens und kommt dabei ganz ohne die heute fast schon üblichen Übertreibungen und Zuspitzungen aus. Das mag mancher Zeitgenosse ein wenig langweilig und vorhersehbar finden, aber gerade heutzutage, wo die soziale Selbstoptimierung von Großstadtmenschen gar seltsame Blüten treibt, ist diese Haltung von angenehm passiver Nüchternheit. Entsprechend fokussiert klingen auch viele Stücke, allen voran „Glow“ und „Braid“. Aaron Maine liefert mit Pool ein wunderbar ambivalentes Popalbum ab, das viel Spielraum für persönliche Interpretationen lässt.

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