Toggle menu

Musikexpress

Search

The Bryan Ferry Orchestra The Jazz Age

BMG Rights/Good To Go

von
teilen
teilen
twittern
teilen
mailen
0 Kommentare

Powered by

Bryan Ferry gratuliert sich selbst zum 40-jährigen Bühnenjubiläum  mit – was läge näher? – Neuaufnahmen einiger seiner größten Hits als Solist und mit Roxy Music im Stil des 20er-Jahre-Jazz. Ferrys aktive Beteiligung am immerhin seinen Namen tragenden Bryan Ferry Orchestra darf allerdings infrage gestellt werden: Die 13 Stücke – von Roxy Musics erster Single „Virginia Plain“ bis hin zu „Reason Or Rhyme“ aus Bryan Ferrys letzter Studioplatte Olympia – kommen ohne Gesang aus, werden getragen von Instrumenten, die Ferry nicht beherrscht, wie Klarinette, Trompete und Banjo. In einem Werbeclip zum Album sieht man ihn dann auch nur interessiert und Daumen hebend Sessionmusiker bei den Aufnahmen beobachten – wobei Bandleader Colin Good darauf besteht, dass das hier „komplett Bryans Projekt“ sei. Und so unterscheidet sich The Jazz Age nicht sonderlich von ähnlich rätselhaften Tribute-Alben wie Rockabye Baby! Lullaby Renditions of Nirvana und Bossa N’ Roses – The Electro-Bossa Songbook Of Guns N’ Roses. Ihre größte Gemeinsamkeit besteht braucht denn das?! Zwar sind die Stücke hier sehr genregetreu eingespielt, klingen regelrecht verstaubt, machen es aber auch schwer, die Songs voneinander zu unterscheiden. Ist das jetzt „Slave To Love“? Nein? Ach, „The Bogus Man“? Diese Gleichmacherei wird dem facettenreichen Lebenswerk Bryan Ferrys nicht gerecht. Wenigstens hat er sich dieses Geschenk selbst gemacht und muss von der Party zum nächsten runden Jubiläum niemanden ausladen.

teilen
teilen
twittern
teilen
mailen
me. Immer aktuell: Das Neueste vom Tag auf der Startseite lesen ›
nächstes Review
voriges Review
Jetzt den Newsletter abonnieren!

Jede Woche neu: alle Nachrichten, Liveberichte, Gewinnspiele, Rezensionen, Videos, Charts, Listen und mehr!

Kommentare
Share
teilen
teilen
twittern
teilen
mailen