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Voigt & Voigt Die zauberhafte Welt der Anderen

Kompakt 18.2.

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Bei all den housigen, technoiden, minimalen, schlagerhaften, lokalpatriotischen, mundartlichen, ambienten, poppigen, retromanischen, neoklassizistischen und postmodernen Tracks, die die Brüder Wolfgang und Reinhard Voigt in den 20 Jahren des Bestehens des Kompakt-Labels gemeinsam oder getrennt voneinander aufgenommen haben, nimmt dieses Debütalbum eine Sonderstellung ein. DIE ZAUBERHAFTE WELT DER ANDEREN (ja, ja, lange erwartet) bietet abgesehen von wenigen Ausnahmen – in „Triptychon Nummer 7“ blitzt das Techno-Verständnis der Brüder auf, das sie in ihren Tracks für die 12-Inch-Serie „Speicher“ an den Tag legen – eine experimentelle, psychedelisierende Neue-Musik-artige Avantgarde. Es ist eine Art größenwahnsinnige Sampledelica-Oper, die im Album- und in den Tracknamen Titel, Charaktere und Orte der Filmgeschichte zitiert. „Die fabelhafte Welt der Amélie“, „Das Leben der Anderen“, „Endstation Sehnsucht“, „Der letzte Zug“, Akira Kurosawa. Der versteckte elfte Track des Albums repetiert über 26 Minuten das wunderschöne fernöstliche Mantramotiv aus „Akira“.

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