Highlight: The Thrill Of It All: Die Diskografie von Roxy Music im Überblick

Bryan Ferry

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    Mit seiner Band Roxy Music eroberte Bryan Ferry den internationalen Musikmarkt mit drei Nummer-Eins-Alben und zehn Top-Ten-Singles. Als Songwriter und Kopf der Band trug er maßgeblich zu diesem Erfolg bei. Ebenso sorgte er für das Kostüm-Design und machte aus Roxy Music die ersten eleganten Rockstars. Nebenbei kümmerte sich Bryan Ferry schon früh um seine Solokarriere, die er vorerst mit Coversongs startete. Auch in diesem Rahmen wurde er zu einem gefeierten Star, der hohe Chartplatzierungen erreichte. Vor allem sein Album „Boys And Girls“ kletterte an die Spitze der Charts.

    Bryan Ferry kam 1945 im englischen Washington zur Welt und studierte nach seinem Schulabschluss zunächst Kunst in Newcastle. Sein erstes Geld nach dem Studium verdiente er als Kunstlehrer an einer Mädchenschule in London, wobei er seine musikalischen Tätigkeiten nebenher laufen ließ, unter anderem in den Bands The Banshees und The Gas Board. Zusammen mit Andy Mackay (Saxophon, Oboe) und Brian Eno (Synthesizer) gründete Ferry 1971 die Band Roxy Music, bei der er als Leadsänger, Songwriter, Pianist und Kostümdesigner tätig war.

    Schon ab 1973, als Roxy Music mit „Stranded“ ihr erstes Nummer-Eins-Album in Großbritannien veröffentlichten, startete Bryan Ferry neben der Band-Aktivität seine Solokarriere, wobei er sich anfangs auf Coverversionen bekannter Lieder konzentrierte, wie auf „These Foolish Things“ und „Another Time, Antoher Place“. Das Cover vom Bob-Dylan-Klassiker „A Hard Rain’s A-Gonna Fall“ wurde sein erster Hit als Solo-Künstler. Als sich Ferry vorübergehend von Roxy Music trennte, entstand sein erstes Album mit eigenen Kompositionen: „In Your Mind“ (1977). Musikalisch enthielt das Album eine Mischung aus hartem Rock’n’Roll und Soul- und Blues-Elementen und trug stark zur Wahrnehmung Ferrys als Solokünslter bei.

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    Ab 1978 fanden Roxy Music wieder zusammen und bis 1982 bescherten die Kompositionen Ferrys der Band wieder neue Erfolge. Nach der Auflösung erschien Bryan Ferrys „Boys And Girls“ (1985), das sein erstes Nummer-Eins-Album wurde. Mit ähnlichem Erfolg eroberte auch der Nachfolger „Bête Noire“ die Hitparaden und der Sänger spielte eine ausgedehnte Tour 1988/1989, nach der er sich fünf Jahre lang zurückzog.

    Als Ferry erneut mit Coverversionen zurückkehrte, zeigten sich Fans und Kritiker enttäuscht. Obwohl er sich weiterhin bei Stücken anderer Künstler bediente, erhielt er mit „As Time Goes By“ 1999 eine Grammy-Nominierung. 2011 wurde Bryan Ferry von der englischen Queen zum Commander of the British Empire ernannt.

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