Spezial-Abo
Highlight: Zum 50. Geburtstag: So gut sieht Kylie Minogue seit 1987 aus

Kylie Minogue

Kylie Minogue haben wir außerdem gefunden in:



    Kylie Ann Minogue wurde 1968 in Melbourne, Australien, geboren und avancierte ab den späten 1980er-Jahren vom Soap-Star zu einer international erfolgreichen Pop-Sängerin und Stil-Ikone. Ihre erste Single „Locomotion“ hielt sich sieben Wochen an der Spitze der australischen Charts. Ihr Debüt „Kylie“ (1988) wurde ein internationaler Erfolg. Kylie Minogue wurde als erste Frau mit dem Music Industry Trust Award geehrt, als eine der größten Entertainerinnen aller Zeiten. Darüberhinaus wurde sie aufgrund ihrer musikalischen Verdienste von Prinz Charles in den Order of the British Empire aufgenommen.

    Kylie Minogue begann schon mit elf Jahren eine Schauspiel-Karriere und erhielt aufgrund ihres Erfolgs mit 19 Jahren einen Plattenvertrag. Ihre ersten Singles „I Should Be So Lucky“, „Locomotion“, „Got To Be Certain“ und „Je Ne Sais Pas Pourquoi“ wurden weltweite Chartstürmer, das Debüt „Kylie“ (1988) konnte sich international über sieben Millionen Mal verkaufen.

    Kylie Minogue, die zuvor als „Mädchen von Nebenan“ präsentiert wurde, arbeitete 1990 stark an einem Imagewechsel. Mit „Better The Devil You Know“ (1990) trat sie zum ersten Mal erwachsener auf und zeigte erotische Züge. Sie verlor damit zwar einige Fans, gewann aber vor allem in der Homosexuellen-Szene an Beliebtheit. Kylie Minogues Remixe wurden häufig in Clubs gespielt, was sich auf ihre Karriere auswirkte: In den Musik-Medien wurde sie zu „Dance-Kylie“.

    Das berühmte Duett mit dem Sänger Nick Cave „Where The Wild Roses Grow“ (1995) etablierte sie als seriöse Sängerin und erstmals wurde Kylie in der Musikpresse durchweg positiv besprochen. Der Song wurde einer der erfolgreichsten der 1990er-Jahre.

    Nach erfolglosen Jahren, in denen Kylie Minogue mehr als H&M-Unterwäschemodel auffiel, gelang ihr 2000 mit „Light Years“ ein kommerzielles Comeback. Die Single-Auskopplung „Spinning Around“ stieg von Null auf Eins in die australischen sowie britischen Charts. Durch ihr erotisches Auftreten entwickelte sich Kylie zum Sexsymbol. Das Album „Fever“ vollendete 2001 ihren Erfolg: Die Single „Can’t Get You Out Of My Head“ stieg in allen europäischen Ländern bis auf Finnland von Null auf Eins in die Charts. Für die weiteren Single-Auskopplungen erhielt Kylie Minogue mehrere Grammy Awards.

    2005 wurde bei Kylie Minogue Brustkrebs diagnostiziert, bis 2006 pausierte sie aufgrund der notwendigen Chemotherapie. In dieser Zeit schrieb Kylie ein Kinderbuch und brachte eine eigene Parfümreihe auf den Markt. Ihre Comeback-Tour 2006 war in kürzester Zeit ausverkauft.


    „Jackass“: Das machen die MTV-Chaoten heute
    Weiterlesen