• Matthias Scherer
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  • The Promise Ring, Texas Is The Reason, American Football – die Liste der Bands, die Ende der 90er-Jahre die Fahne des Emo hoch hielten und sich innerhalb der letzten zwei Jahre wieder zusammengerottet haben, ist schon bemerkenswert. Ihre Mitstreiter, die 1993 in Champaign, Illinois, gegründeten und 1999 aufgelösten Braid, hatten... weiterlesen in:

    NO COAST

  • Drei Jahre nach einem bahnbrechenden Debüt hat immer noch niemand die Shabazz Palaces einholen können. Auch ihr zweites Album ist Rap von ganz weit vorne. „Zu 100 Prozent Rap.“ So beschrieb Palaceer Lazaro aka Ishmael Butler, Frontmann der Shabazz Palaces, 2011 dem ME die Musik seiner Gruppe -und zeigte all... weiterlesen in:  Aug 2014

    SHABAZZ PALACES LESE MAJESTY

  • Latino-Hipster, Bratwurst, Kurt Cobain: ein multikultureller Abend in Kolumbien mit den vier Partyboys aus Oxford. Die Anfahrt führt durch beklemmende Wellblechdachviertel im Norden Bogotás in den Parque Deportivo, direkt am Fuße der Gebirgskette Östliche Kordilleren. Dort findet das Festival Estéreo Picnic statt, wo man eine Stunde für Bratwurst (es gibt... weiterlesen in:  Jun 2013

    FOALS

  • Nachvollzieh- oder gar tanzbar ist das nicht, was sich beim Blick in die HipHop-Kristallkugel offenbart. Die Augen im Londoner Madame JoJo’s strahlen trotzdem. Es sind eine Menge Amerikaner im Publikum. Die meisten scheinen aus dem Raum Seattle zu sein („Dude, you’re from Greenwood? Sweet!“), und die, die es nicht sind,... weiterlesen in:  Dez 2011

    Shabazz Palaces

  • Die Hits funktionieren, aber bei den neuen Songs hapert es. Vielleicht gibt es im Londoner Koko deswegen nur vier davon. Es sollte ein „kleiner“ Laden sein, in dem Kasabian ihr neues Album vorstellen, so die Plattenfirma. „Klein“ ist der Veranstaltungsort wohl nur in Kasabian-Land: 1 400 Leute passen rein, und... weiterlesen in:  Nov 2011

    Kasabian

  • Ein polarisierendes California Gurl macht knalligen Rave-Rap. Das wird Hardcore-HipHop-Fans sauer aufstoßen: ein 21-jähriges White Chick, das erst seit einem Jahr ernsthaft rappt, mit den Hipsterlieblingen Odd Future dick befreundet ist und über Blunts, Bling und Bitches (ja, sie steht auf Mädchen) singt – und damit auch noch Erfolg hat!... weiterlesen in:  Okt 2011

    Kreayshawn

  • Vom Herzen geleitete, Klang gewordene Geheimnistuerei – Shabazz Palaces machen den HipHop von übermorgen. Auf in eine seltsame Zukunft, ohne Vergewaltigungsfantasien! Wer welches Instrument spielt, wie wir uns kennengelernt haben – damit bringen wir unsere Musik den Leuten nicht näher“: Ishmael „Butterfly“ Butler hat mächtig Bock auf Musik, aber bestimmt... weiterlesen in:  Sep 2011

    Shabazz Palaces

  • Keine kalifornisierten MGMT, sondern beinbewegende Duran-Duran-Anbeter. MGMT machen seit vorigem Jahr bekanntlich lieber verschwurbelten Prog-Pop als ihre gewohnten Überhits, die mittlerweile in Vorabendserien im Hintergrund zu hören sind. Das ist ja auch völlig okay – allerdings schafft diese Entwicklung ein Vakuum in Form einer tanzbaren, mit Androgynie flirtenden Indieband. Diese... weiterlesen in:  Jul 2011

    Foster The People

  • Nein: Foster The People sind keine kalifornisierten MGMT, sondern beinbewegende Duran-Duran-Anbeter.  Jun 2011

    Foster The People: die neuen MGMT? und mehr Duran Duran

  • Seit mittlerweile 13 Jahren bieten Death Cab eine emotionale Anlaufstelle für Menschen, die oft zu viel denken und zu wenig machen, die ihre eigenen Gefühle am liebsten zu einem wohl gewählten Soundtrack erkunden, die Death-Cab-Musik brauchen, um die dunklen Nächte der Seele auszuhalten. Historie Es gibt viele Leute, die Death... weiterlesen in:  Jun 2011

    Jung, sensibel, bebrillt sucht …

  • Die mal alternativen, mal ziemlich klassischen und vor allem in Großbritannien beliebten Rocker The Hold Steady aus New York schauen nicht nur bei den eigenen Stücken auf die Texte – und darauf, dass es möglichst „musikalisch“ bleibt, Herr Yorke! The Band „The Weight“ Craig Finn: (nach drei Sekunden) Ja, das... weiterlesen in:  Jun 2011

    „Wenn sie Songs schreiben, finde ich Radiohead super“

  • Der letzte Vorhang fällt: Mike Skinner nimmt Abschied in der Londoner Brixton Academy. Mike Skinners letztes Konzert in London findet in der Gegend statt, in der er sich zehn Jahre vorher niedergelassen hat. Damals war der aus Birmingham stammende Rapper in die Hauptstadt gezogen, um seiner Karriere als The Streets... weiterlesen in:  Mai 2011

    The Streets

  • Wo gestern noch die Cajun Dance Party tobte, erstrahlt heute grungiger NuGaze. „Yuck“ ist im Englischen ein kindlicher Ausdruck des Missfallens. Der Sound der vier jungen Menschen, die unter diesem Namen Musik machen, wird jedoch nur denen sauer aufstoßen, die das Pech haben, Dinosaur Jr und Teenage Fanclub doof zu... weiterlesen in:  Mai 2011

    Yuck

  • Berauschender Postrock ohne Angst vor dem Pop. Warum können nicht alle Postrock-Bands klingen wie dieses Quintett aus dem öden nordenglischen Preston? Warum braucht die Welt Gruppen wie Yndi Halda oder Explosions In The Sky und ihre ach so atmosphärischen instrumentalen 20-Minüter? Warum fühlt sich der Autor nur so allein mit... weiterlesen in:  Apr 2011

    Spokes

  • Wohlerzogene Mittelklassejungs wollen keine Revoluzzermusik für die neuen Protestbewegungen der Zehnerjahre machen, sondern gestrigen Gitarrenpop. Es war eine schwere Entscheidung, die Folk-Gruppe Jay Jay Pistolet sterben zu lassen, seufzt Justin Hayward-Young: „Ich hatte alles in dieses Projekt investiert, aber ich musste etwas ändern – meine Freunde bei Noah & The... weiterlesen in:  Apr 2011

    The Vaccines

  • Mit "What Did You Expect From The Vaccines?" zeigen The Vaccines, dass gestriger Gitarrenpop so gut sein kann wie Revoluzzermusik.  Mrz 2011

    The Vaccines: Shoegaze, Könige und Minenarbeiter

  • Oberflächlich leichte Singer/Songwriter-Kost, innen drin musikalische Verarbeitung persönlicher Tragödien. Die Liste ihrer prominenten Bewunderer liest sich nicht gerade wie die „Cool List“ des „NME“: Elton John, Burt Bacharach und der ehemalige stellvertretende Parteivorsitzende der Labour Partei, John Prescott. Aber hip zu erscheinen ist für jemanden mit Sarah „Rumer“ Joyces Lebenserfahrung... weiterlesen in:  Mrz 2011

    Rumer

  • Ein walisisches Pärchen zieht zähneknirschend nach London, rekrutiert lokalen Schlagzeuger und entwickelt sich zum heißesten Nu-Gaze-Tipp der Stadt. Und die drei haben noch viel vor. Es wäre schon cool, bei Glastonbury als Headliner zu spielen“, sagt Rhiannon „Ritzy“ Bryan, „aber eigentlich wollen wir einfach nur fünf, sechs richtig gute Alben... weiterlesen in:  Mrz 2011

    The Joy Formidable

  • The next big thing? Elton John und Burt Bacharach sind sich sicher.  Feb 2011

    Was wir auf dem Schirm haben

  • Bei ihrem Auftritt in der Londoner Brixton Academy erweisen sich die Amerikaner als abgeklärte Profis – und als grandiose Musiker. Platz zehn in den deutschen Albumcharts, drei ausverkaufte Konzerte in einer der größten Hallen Londons (knapp 5.000 Zuschauer) – rein zahlentechnisch sind The National im Mainstream angekommen. Nach vier Platten,... weiterlesen in:  Feb 2011

    The National und mehr Arcade Fire