Kooperation

Beats aus der Zukunft: Rip Swirl und Maze One durften mit E.ON ins Kong Solar Studio der Gorillaz

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Ein alter Van in US-Diner-Chrom-Optik steht vor der Münchner Event-Location Zenith. Ein wenig erinnert er an ein UFO aus einem dieser Sci-Fi-Filme aus den 80ern. Nur, dass es sich hier um kein Flugobjekt, sondern um ein mit Solarenergie betriebenes fahrendes Aufnahmestudio handelt. Gemeinsam mit E.ON haben die legendären Gorillaz ihr altes, von Murdoc abgebranntes Studio hier drin zu neuem Leben erweckt. Im so erschaffenen Kong Solar Studio können von der Plattenindustrie noch unentdeckte Beatbastler und Vokalisten über Nacht einen Track aufnehmen, für dessen Strom allein die am Tag gesammelte Solarenergie herhalten soll.


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Genau hier saßen also von Samstag auf Sonntag der Hamburger Luka Seifert und der Ansbacher Matthias Rupp, alias die Produzenten und Beatmaker Rip Swirl und Maze One. Gekannt haben sie sich zuvor noch nicht, aber auf Anhieb gut verstanden. Das erzählen die Jungs beim Gespräch am Sonntagmorgen um 10 Uhr. Oder im Musikerjargon ausgedrückt: Saufrüh am Morgen. Für beide war es super überraschend, ausgewählt zu werden. „Ich dachte da bewerben sich bestimmt so viele, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass es klappt. Umso schöner, dass wir jetzt beide hier sein dürfen“, berichtet Rip Swirl von der neuen Erfahrung.


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Es sei ihnen recht leicht gefallen, sich schnell auf eine gemeinsame Linie zu einigen. „Das war ein ganz natürlicher Prozess, bei dem jeder etwas eingebracht hat und wir ziemlich schnell eine gemeinsame Idee hatten“, erklärt Maze One. So entstand zwischen Synthesizern und Keyboards im kuscheligen Kong Solar Studio ein atmosphärischer HipHop-Instrumentalbeat. Das Skurrilste im Van? „Man kann auf dem Klo Vocals aufnehmen“, erzählt Maze One begeistert und muss dabei ein wenig lachen. Das andere Highlight dieser Erfahrung mit Kong Solar und E.ON war das Gorillaz-Konzert im Zenith. Die Band tourt mit ihrem futuristischen Album HUMANZ gerade durch die Welt. Und was wäre eine Session im von der Band inspirierten Studio ohne deren Live-Performance gesehen zu haben? Eben.
„Der Auftritt war richtig, richtig gut! Irre auch zu erleben, was für eine große Orga-Leistung auch dahinter steckt“, resümiert Rip Swirl. Direkt nach dem Konzert haben sich die beiden 26-Jährigen wieder ins Studio verkrochen und bis morgens um 1:30 Uhr den Track fertiggestellt. Und dass all das dank Solarenergie möglich ist, sei schon „ziemlich abgefahren“, finden beide Jungs.



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