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🔥„Dark“: So endet die Serie nach Staffel 3 | Das ist das Schicksal ihrer Figuren

Review

„Black Mirror“, Staffel 5: Weniger Horror, mehr Hoffnung und absolut keine Konsequenzen

Beste Freunde oder vielleicht doch mehr?

Während sowohl Danny als auch dem Zuschauer schnell klar wird, dass es sich bei dieser Art der sexuellen Befriedigung nicht wie von Karl behauptet allein um eine ausgeklügeltere Form von Pornographie handelt, bleiben andere Fragen auch zum Ende der 61-minütigen Folge unbeantwortet. Zum Glück. Denn so hat „Striking Vipers“ trotz seines optimistischen Endes genau jene „Black Mirror“-typische Qualität, die den anderen beiden Episoden fehlt: Sie verlässt den Zuschauer auch nach dem Abspann nicht so schnell.

Smithereens

Chris wünscht sich einfach nur, dass die Leute weniger auf ihre Smartphones schauen.

Mit „Smithereens“ kehrt Brooker zu den Anfängen der SciFi-Anthologie zurück. Dabei fühlt sich die Episode nicht nur deshalb irgendwie oldschool an, weil sie wie „Der Wille des Volkes“ (Staffel 1, Episode 1) in Großbritannien spielt – auch die Tatsache, dass ausnahmsweise nicht die Zukunft, sondern 2018 als Handlungsjahr gewählt wurde, sorgt für eine gewisse Vertrautheit.

Im Mittelpunkt der düstersten und dennoch lustigsten Folge der Staffel befindet sich „Uber“-Fahrer Chris (fantastisch gespielt von Andrew Scott), der die Entführung eines ranghohen Tiers der fiktiven Social-Media-Firma „Smithereen“ plant, dank eines Missverständnisses aber spontan einem Praktikanten den Sack über den Kopf stülpt.

Smithereens-CEO Billy hat alles erreicht – und dabei die Kontrolle verloren.

Während „Smithereens“ zu keinem Zeitpunkt einen Hehl daraus macht, dass Chris die allgegenwärtige Smartphone-Besessenheit seiner Mitmenschen verabscheut, so muss sich der Zuschauer dennoch bis zum Ende der Episode gedulden, um herauszufinden, was der Auslöser für seine Aversion und die daraus resultierende Entführung ist. Leider zahlt sich das Warten nicht aus. Chris‘ Geschichte ist zwar zweifelsohne traurig, an die gewohnten Twists vergangener Staffeln kommt sie aber leider nicht ansatzweise heran.

Verlor wegen eines Smartphones das, was ihm am meisten bedeutete: Chris.

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