David Bowie plante nach „BLACKSTAR“ ein weiteres Album

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Sein neues Album BLACKSTAR, das nun als sein anspielungsreiches Vermächtnis verstanden werden darf, sollte laut David Bowie selbst gar nicht sein finales werden. Wie sein Produzent Tony Visconti nun erklärte, wollte Bowie, wohlwissend, dass er in absehbarer Zeit sterben würde, noch ein weiteres Album aufnehmen.

Gegenüber dem US-„Rolling Stone“ berichtet Visconti, dass Bowie ihn rund eine Woche vor seinem Tod angerufen und von sein Plänen erzählt habe. Mehr noch: Bowie hatte bereits Demos für fünf neue Songs aufgenommen. Er habe zwar seit November gewusst, dass er unheilbar krank ist, offensichtlich aber noch mit ein paar Monaten mehr verbleibender Lebenszeit gerechnet.

Visconti erzählt, dass Bowie ihm Anfang 2015 von seiner Krebserkrankung berichtet habe. Damals gab es aber noch Hoffnung auf Genesung, Bowie befand sich in Chemotherapie und in den folgenden Monaten auf dem Weg der Besserung. Erst zum Ende der Aufnahmen hin habe Visconti gemerkt, was Bowie da mit BLACKSTAR vorhat: „You canny bastard. You’re writing a farewell album“, habe er ihm gesagt. Woraufhin Bowie bloß lächelte.

David Bowie starb am 10. Januar 2016 für die Öffentlichkeit überraschend an Krebs – zwei Tage nach seinem 69. Geburtstag und der Veröffentlichung seines 25. Albums BLACKSTAR. Sein Leichnam wurde offenbar kurz nach seinem Tod in New York eingeäschert.


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