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Der Aktivist, der seine Hoden am Boden festnagelte, hat jetzt eine Doku im Kino

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An die Schlagzeile erinnert sich fast jeder: „Mann nagelt seine Hoden auf dem Roten Platz in Moskau fest.“ Pjotr Andrejewitsch Pawlenski heißt der Aktivist und Künstler, der sich 2013 selbst verletzte, um gegen Korruption innerhalb der Polizei in Russland zu protestieren.

Zuvor hatte sich Pawlenski bereits nackt mit Stacheldraht umwickelt – mit der Aktion wollte er für die Freilassung der Band „Pussy Riot“ demonstrieren. Ein Ohrläppchen hat er sich auch schon abgeschnitten, und sogar die Tür des russischen Inlandsgeheimdienstes hat er bereits in Brand gesetzt. Keine Überraschung: Die russischen Behörden sind kein Fan von Pawlenski, mittlerweile ist er über die Ukraine nach Paris geflohen und hat dort Asyl beantragt.

Der Mann ist eine der interessantesten und umstrittensten Figuren der russischen Gesellschaft nach der Jahrtausendwende. Und zum Glück gibt es seit Donnerstag eine Dokumentation über ihn, die in ausgewählten Programmkinos läuft.

„Pawlenski – Der Mensch und die Macht“ heißt die Doku, die das Schaffen und die Persönlichkeit des Aktivisten erklären möchte. Den Trailer dazu könnt Ihr Euch hier anschauen:

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