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Die besten Quarantäne-Tipps (Teil 8): Lilly Wolter empfiehlt Yoga, PARACHUTES von Coldplay und den schlechtesten Film aller Zeiten

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Jetzt bloß keine Panik schieben! Machen wir nämlich auch nicht. Zusammen allein sein kriegen wir doch hin, oder? Hier geht’s zu unseren Zuhause-Durchhalte-Tipps. Dieses Mal mit: ME-Volontärin Lilly Wolter.

Nach ihrem ersten Unterrichtsblock an der Axel-Springer-Akademie, startete Lilly Anfang März ihren Praxisteil in der Redaktion des Musikexpress. Gerade eingelebt und angekommen, klopfte auch schon der Chefredakteur an ihrer Bürotür und schickte sie gezwungenermaßen nach Hause. Aus ihrem Ein-Zimmer-Bunker in Moabit sendet sie jetzt täglich ihre Artikel und Ideen. Für Telefonate muss Lilly aber von nun an spazieren gehen, im Erdgeschoss-Innenhof-Bunker ist nämlich kein Empfang. Das stört Lilly aka Zappel-Phillippa aber nicht. Je mehr Bewegung sie in diesen Zeiten kriegt, desto besser. Die 90-Minuten-Yoga neulich waren aber vielleicht dann doch zu viel. Die spürt sie heute noch.

Etwas, das ich eh schon die ganze Zeit erledigen wollte:

Einen Monat auf Zucker verzichten. Ich dachte, da würde sich so eine Quarantäne ganz gut anbieten. Habe es aber nur ein paar Tage geschafft, dann kam die Rittersport in mein Leben zurück.

Ein Film, der immer gute Laune macht:

Spontan fällt mir da der schlechteste Film aller Zeiten ein: Tommy Wiseaus „The Room“. Ansonsten „Midnight in Paris“ und die Dokumentation „Beltracchi – Die Kunst der Fälschung“.

Tommy Wiseau’s ‚THE ROOM‘ [Official Full Length Trailer] auf YouTube ansehen

Was man trotz Quarantäne nicht vernachlässigen sollte:

Bewegung! Mein Tipp fürs Home Office: Bevor man morgens den Computer anschmeißt, erstmal 20 bis 30 Minuten, meinetwegen auch zehn Minuten, spazieren gehen. Das ist gerade mein neuer Arbeitsweg. Ich kriege total den Koller, wenn es vom Bett direkt an den Schreibtisch geht. Und natürlich Yoga! Auf YouTube mag ich die Tutorials von „Cat Meffan“.

Das Buch, das ich die ganze Zeit zu Ende lesen wollte (und jetzt aber noch mal von vorn anfangen muss):

„These girls“ von Juliane Streich, „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari und „Die Wahrheit über das Lügen“ von Benedict Wells.

Mein Lieblings-Livealbum:

Ein Live-Set von FKJ mitten in der Salzwüste Boliviens. Was für eine Wahnsinns-Location! UND: das Tiny Desk Concert von Anderson .Paak & The Free Nationals.

FKJ live at Salar de Uyuni in Bolivia for Cercle auf YouTube ansehen

Das Album, in das ich mich verkriechen kann:

Da denke ich direkt an meine Teenie-Zeit und muss nach wie vor PARACHUTES von Coldplay nennen. Weitere Lieblinge sind: CHANNEL ORANGE von Frank Ocean, SWIMMING von Mac Miller, NORMAN FUCKING ROCKWELL von Lana Del Rey und SOLO PIANO II von Chilly Gonzales. Vor allem denke ich aber an einen ganz bestimmten Song, in den ich mich einfach immer wieder verkriechen kann: „Trains“ von Porcupine Tree.

Trains – Porcupine Tree auf YouTube ansehen

Mein Spiele-Tipp:

Ist zwar kein richtiges Spiel, aber im Internet gibt es lauter Artikel und Blogs mit „guten Fragen für gute Gespräche“. Ich google so was generell eher auf Englisch, weil man da mehr findet. Da sind teilweise sehr banale Fragen dabei, mit denen man aber trotzdem von diesem: „Na, wie war dein Tag heute?“-Dialog wegkommt.

Die Serie, die ich mir jetzt einfach zum zweiten Mal anschaue:

Ich glaube, die einzigen Serien, die ich mir zwei Mal angucken würde sind: „Unsere Erde 2“ oder „Modern Family“.

Mein Serientipp für alle:

Offensichtlich stehe ich auf Natur-Dokus. Mein Tipp daher: „Die Erde bei Nacht“ bei Netflix. Hierfür haben die Filmemacher spezielle Nachtsichtkameras benutzt. Somit konnten Naturaufnahmen gemacht werden, die bisher unmöglich erschienen. Habe ich vor ein paar Tagen mit meinem Freund entdeckt und die ist spannend und beruhigend zugleich. Ansonsten „Explained“, ebenfalls auf Netflix, oder „Kurzgesagt“ auf YouTube.

Die Erde bei Nacht | Trailer | Netflix auf YouTube ansehen

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