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Highlight: 17 LGBT-Filme und -Serien, die sich besonders lohnen

Diese 6 Filme muss man sich mit Blick auf die Oscars anschauen

„Hacksaw Ridge“

Erstaunlich, dass Mel Gibson überhaupt noch einmal einen großen Film drehen darf. Immerhin war er jahrelang in Ungnade gefallen, weil er antisemitische Äußerungen gebracht hat. Und durch extreme häusliche Gewalt auffiel. Ausgerechnet Gibson, der in seinen meisterhaften Filmen „Braveheart“ und „Die Passion Christi“ immer auf viel Blut setzte, dreht jetzt einen Film über Pazifismus. Andrew Garfield spielt in „Hacksaw Ridge“ einen Soldaten im Zweiten Weltkrieg. Das Besondere: Er bekommt die Erlaubnis, ohne Waffe in die Schlacht zu ziehen und wird zum Schutzengel für seine Truppe. Sehenswert und mit Außenseiterchancen bei den kommenden Awards. Startet am 26. Januar.

„Fences“

Denzel Washingtons Regiedebüt (Kinostart: 16. Februar) ist direkt starkes Drama geworden. Washington spielt selbst eine der Hauptrollen, seine Leinwandpartnerin Viola Davis hat (mal wieder) guten Chancen auf einen Oscar. In dem Drama geht es um die hohen Ambitionen eines Jungen (Jovan Adepo) in einer Problemfamilie in den 50ern. Der Sohn will Profisportler werden, der Vater (Washington) legt ihm Steine in den Weg und wird jähzornig. „Fences“ ist ein Drama auf kleinem Raum, die Schauspieler sind darin aber umso überragender.

„Moonlight“

Startet leider erst am 9. März, also nach den Oscars. Wird dann aber hoffentlich mehr Aufmerksamkeit bekommen. Das Drama um einen schwarzen Jungen, der sein gesamtes Leben seine Homosexualität verbirgt und zum vermeintlich harten Macho wird, gewann bereits viele Preise, darunter auch den Golden Globe für das Beste Drama. Geht mit „La La Land“ ins Rennen um den Oscar für den besten Film. Der gefühlvollste Film der Saison ist „Moonlight“ auf jeden Fall.

 


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