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Ehestreit: Frances Bean Cobains Ex weigert sich, Kurt Cobains Gitarre zurückzugeben

Über 20 Jahre ist der Tod des Nirvana-Frontmanns Kurt Cobain, der sich 1994 das Leben nahm, nun her. Der Streit um seinen Nachlass dauert aber an: Nun geht es um seine 1959 Martin D-18E – die Gitarre, die Cobain während des MTV-Unplugged-Gigs 1993 spielte und die jetzt innerhalb der Cobain-Familie auf Wanderschaft ist.

Nach Cobains Tod war die Gitarre zunächst in Besitz von Cobain-Witwe und Hole-Sängerin Courtney Love, die das Instrument an Tochter Frances Bean Cobain weiterreichte. Die wiederum heiratete 2014 Isaiah Silva und schenkte ihm – laut Silva – die Gitarre als Hochzeitsgeschenk. Jetzt bröckelt die Ehe, die Scheidung steht bevor und damit auch das Sortieren beider Leben – und Silva will die Martin D-18E nicht wieder rausrücken.

Darüber ist zwischen den Noch-Ehepartnern nun ein Streit entbrannt, denn neben dem nicht zu beziffernden emotionalen Wert der Gitarre, hat sie auch ein ganz reales Preisschild: Das Instrument war schon bevor Cobain es in die Hände nahm eine Rarität. Die Martin D-18E war damals auf 300 Stück limitiert. Zusätzlich hat Courtney Love gegenüber TMZ erklärt, dass es die letzte Gitarre war, die Cobain vor seinem Tod gespielt hat. Damit rangiert der Wert des Instruments laut Schätzungen bei mehreren Millionen Dollar. Des Weiteren bezeichnete Love das Instrument als „kostbares Familienstück“ und das es nicht an Silva sei, die Gitarre an sich zu nehmen.

Erst im November 2015 wurde die Strickjacke, die Cobain während des Unplugged-Gigs trug, im Auktionshaus Julien’s versteigert:

Kurt Cobains Strickjacke kommt unter den Hammer


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