Ein Bee-Gees-Biopic soll in die Kinos kommen – unter Beteiligung der „Bohemian Rhapsody“-Macher


Nach dem Erfolg von „Bohemian Rhapsody“ arbeitetet das Studio Paramount nun mit Graham King zusammen, um ein weiteres musikalisches Biopic auf die Beine zu stellen.

Der Produzent von „Bohemian Rhapsody“ Graham King widmet sich für einen neuen Film erneut musikalischen Ikonen: The Bee Gees. Graham King plant zusammen mit Paramount Pictures die Geschichte der Disco-Größen auf die Leinwand bringen.

Der Zusammenschluss von King und Paramount Pictures scheint vielversprechend: Graham King war maßgeblich am Erfolg von „Bohemian Rhapsody“ beteiligt, der Film, der Freddie Mercury und seiner Band Queen ein Denkmal setzte. Das Queen-Biopic spielte fast 900 Millionen US-Dollar ein und holte sich vier Oscars. Paramount Pictures wiederum schuf 2019 mit „Rocketman“ ein Fantasy-Musical über Elton John, das sowohl bei den Kritikern als auch an den Kinokassen überwiegend Anklang fand.

King hat bekannt gegeben, dass er für das Bee-Gees-Biopic mit der neu gegründeten Produktionsfirma „Sister Pictures“ zusammenarbeiten möchte. „Sisters Pictures“ wurde von Elisabeth Murdoch, Stacey Snider und der „Tschernobyl“-Produzentin Jane Featherstone ins Leben gerufen.

Paramount hat im Auftrag von King die Rechte an den Bee-Gees-Songs erworben, daher kann er also Hits wie „Staying Alive“ und „How Deep Is Your Love“ im Film verwenden. Es ist allerdings noch ist nicht bekannt, wer den Film inszenieren wird oder welche Darsteller für die Bandmitglieder Barry, Maurice und Robin Gibb in Betracht gezogen werden.

Die Geschichte des Films soll den Aufstieg der legendären Disco-Familienband zeigen. Und die Geschichte der Bee Gees hält auf jeden Fall hat die notwendigen Höhen und Tiefen für einen Film bereit: Die drei ältesten Gibb-Brüder begannen ihre Karriere in Australien und kamen über den Beatles-Manager Brian Epstein nach Großbritannien, bevor sie Ende der 1960er-Jahre in den USA den Durchbruch schafften. Sie trennten sich 1970 inmitten brüderlicher Auseinandersetzungen, verstärkt durch den Missbrauch von Alkohol und Drogen. Barry Gibb sagte 2013: „Es gab einen tiefen, emotionalen Wettbewerb zwischen drei Brüdern, die sich als berühmt erwiesen hatten und es nicht verstanden.“

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Jedoch schafften es die Gibb-Brüder ihr Kriegsbeil zu begraben und schlossen sich wieder zusammen. Danach wurden sie größer als je zuvor. Sie hatten sechs aufeinanderfolgende Nummer-1-Singles in den USA in weniger als zwei Jahren.

Maurice Gibb starb 2003, gefolgt von seinem Zwillingsbruder Robin 2012. Sir Barry Gibb, der erst vergangenes Jahr offiziell von Prinz Charles zum Ritter geschlagen wurde, ist das letzte überlebende Bee-Gees-Mitglied. Ob er an dem Bee-Gees-Biopic beteiligt sein wird, ist noch nicht bekannt.