Feine Sahne Fischfilet wehren sich gegen Vorwürfe sexualisierter Gewalt

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Auf dem Instagram-Profil von Feine Sahne Fischfilet äußerte sich die Band am Dienstag ausführlicher zu den ihnen und ihrem Sänger Monchi entgegengebrachten Vorwürfen. Man sei mit „diffusen Anschuldigungen“ konfrontiert worden, die man zunächst nur mit „Lasst uns in Ruhe“ hätte kommentieren können. Nun sei eine ausführlichere Reaktion notwendig gewesen. In dem öffentlichen Brief erklären Feine Sahne Fischfilet: „Es gibt keine Fälle der sexualisierten Gewalt, die von uns ausging oder deren wir bewusst sind.“

 

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„Völlig unabhängig von den letzten Wochen wollen wir Sachen bei uns weiter verändern“, führen Feine Sahne Fischfilet aus. Denn: Die Band könne nicht behaupten, noch nie respektlos, peinlich oder sexistisch gegenüber Frauen gewesen zu sein. Das soll sich ändern. Feine Sahne Fischfilet stünden auch immer für Scheitern, Verstehen und für Veränderung. Das Posting endet mit dem Satz: „Wir wollen und werden Teil der Lösung sein und nicht des Problems.“

Vorwürfe auf Instagram

Am 12. Mai veröffentlichte der Instagram-Account „Keiner muss Täter sein“ die Anschuldigungen gegen die Band Feine Sahne Fischfilet. Sänger Jan „Monchi“ Gorkow soll sich der Ausübung sexueller Gewalt und des Machtmissbrauchs schuldig gemacht haben. „Wir wissen, dass er ein Täter ist“, hieß es von den anonymen Absender*innen. Die Vorwürfe richteten sich aber nicht nur gegen ihn. Das Label audiolith und das Management JKP sollen von den mutmaßlichen Taten gewusst und nichts dagegen unternommen haben.

 

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Als die Vorwürfe öffentlich wurden, war Gorkow mit seinem Buch „Niemals satt“ in Deutschland auf Tournee. Tage später gab er bekannt, die bevorstehenden Lesungstermine abzusagen. Zuletzt bekräftigten mit der NoBell e.V. sowie der Sozialistischen Jugend der Falken M.V. weitere Gruppierungen aus der Rostocker Szene die Vorwürfe von „Keiner muss Täter sein“ beziehungsweise solidarisierten sich mit mutmaßlichen Opfern.

 

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