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Frank Spilker im Interview

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Deine Texte haben immer sehr davon gelebt, sich in ihrer Metaphorik auf einen identifizierbaren Lebens- standpunkt zu beziehen. Ist es schwierig, aus dem sehr anderen Standpunkt eines Familienvaters auf die gleiche Weise weiterzuschreiben?Frank Spilker: Nein, diese Haltung lehne ich grundsätzlich ab. Erstens ist Rockmusik nicht gleich oder nur Jugendkultur. Zweitens geht das Dasein der Bohemiens nicht zwangsläufig in eine bürgerliche Karriere über, und drittens ist der Standpunkt des Familienvaters nicht unbedingt ein besonderer. Man steckt doch sein ganzes Leben über in familiären Verhältnissen, nur die Rollen ändern sich. Ich schreibe also mitnichten auf gleiche Weise weiter, sondern in dem Bewusstsein, dass sich mit meinem Erfahrungshintergrund auch meine Songs ändern.

Michael Wopperer – 17.10.2007

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