Gentleman im Interview

von

ANOTHER INTENSITY, Gentlemans viertes Album, ist im August erschienen, jetzt ist der Mann, der bürgerlich Tilmann Otto heißt,

auf Tour

durch Deutschland und Europa. Gentleman ist ein vielbeschäftigter Mann, also wollen wir ihn gar nicht lange aufhalten. Ein paar Fragen nur, ganz auf die Schnelle.

Nachdem du während der Aufnahmen zu ANOTHER INTENSITY viel Zeit in Jamaika verbracht hast, steht dir jetzt ein langer Herbst und Winter auf Tour in Deutschland bevor. Ist das eher eine Heimkehr oder eher ungewohnt? Gentleman:

Nach langer Zeit im Studio wieder auf die Bühne zu kommen, ist genauso eine Heimkehr, wie nach langer Tour wieder mal ins Studio zu gehen.

Fürchtest du irgendwo das Loch, das nach so langer Tour wahrscheinlich auch diesmal hinterher auf dich zukommen wird? Gentleman:

Das Loch gehört dazu, ich werde auch nach der ANOTHER INTENSITY-Tour und Promotion müde und ausgelaugt sein. Alles andere wäre unnatürlich.

Wie werden sich deine neuen Songs durch den direkten Kontakt mit dem Publikum im Lauf der Tour verändern? Gentleman:

Normalerweise bleiben Songs so wie sind, wenn sie einmal Songs sind, sonst wären es ja andere Songs.

Ähnlich wie zuletzt bei Manu Chao viel die Rede davon war, bist auch du viel durch Länder gereist, die sich zum Teil in prekärer Lage befinden. Inwieweit verspürst du einen ähnlichen Anspruch, deine Musik auch in den Dienst eines politischen Engagements zu stellen? Gentleman:

Ich fühle mich verpflichtet, auch politische Inhalte anzusprechen, jedoch nicht nur.

Woher kommt der universelle spirituelle Anspruch, den Reggae so viel mehr als andere Musikgenres hat? Gentleman:

Wenn sich Spirit erklären lassen könnte, wäre es kein Spirit mehr…

wop – 30.10.2007

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