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Melancholischer Rap, 80s-Vibes und frischer Pop: Diese fünf französischen Artists werdet Ihr lieben

Klingt wie: Jazzy Bazz, Gael Faye


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Fishbach: Die französische Marlene Dietrich

Flora Fischbach muss man sich stimmlich ein wenig wie die französische Marlene Dietrich vorstellen, gepaart mit Achtzigerjahre-Sound. Musikalisch am meisten geprägt hat sie Patti Smith, ihre „künstlerische Liebe“, wie Fishbach sagt. Nachdem die Französin in einer Rockband mitspielte, produziert sie seit 2013 allein Musik – ein natürlicher Prozess für sie. Es sei eher ein Ventil, ein Hobby gewesen, die Leute seien anschließend auf sie zugekommen. Ihr 2018er-Album A TA MERCI bleibt noch lange hörenswert und ist ein guter Einstieg in ihre Musikwelt: Das schnelle „Eternité“ versüßt jeden Tag, mit „Dans une boîte en papier“ ist Fishbach eine großartige Ballade gelungen und „Un autre que moi“ atmet France Gall.

Klingt wie: Flavien Berger, France Gall, Eleven Pond


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Moussa: Rap mit Platz zum Träumen

Moussa stellt ein Mysterium dar – denn es gibt bisher noch kein Album. Einem größeren Publikum wurde der Musiker 2018 auf Odezennes Album (und als Vorband) AU BACCARA mit dem Lied „James Blunt“ bekannt. Moussa macht Rap, der sich wie bei „Vogue Merry“ auch mal ein zweiminütiges Klavierintro gestattet, mal von Trap, mal von Chanson beeinflusst ist. Wie viele französische Künstler lässt er bei seinen Liedern Platz zum Träumen. Seine Arbeitsweise: Er wird eher in Perioden kreativ, als stoisch an einer Sache zu sitzen. Zu manchen Zeiten produziert er viel Musik, dann widmet er sich aber auch wieder seiner zweiten großen Leidenschaft, dem Fußball. Zuletzt hat er „Element“ veröffentlicht: einen warmen Song über Mojo-Momente. Wer sich Moussa annähern will, sollte mit dem Track „Cabrioli“ beginnen.

Klingt wie: ein lauer Sofa-Abend


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George Kaplan Conspiracy: Pop und Electro gegen Liebeskummer

Ein Hauch von Metronomy schimmert bei der George Kaplan Conspiracy durch. Aber ihre französische Herkunft verbergen sie in den englischen Texten mehr schlecht als recht, etwa hörbar bei „It’s a bomb“, indem die Band fröhlich vor Liebesspielereien warnt. Überhaupt verpacken die Jungs aus Dijon melancholische Texte in einer frischen Mischung aus Pop, Electro und New Wave, beeinflusst von LCD Soundsystem und Bob Dylan, wie sie sagen. Ihr Debütalbum RECOLLECTED MEMORIES von 2019 war jedenfalls ein Volltreffer. Tanzbar ist dabei „Feel That Show“, dagegen helfen „So It Seems“, „Again“ und „It Feels Strange” wunderbar bei Liebeskummer.



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