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Nach 007-Aus von Danny Boyle: Diese Regisseure sollten Bond 25 drehen

Jeder Film von Cuarón ist gut. „Children of Men“ und „Gravity“ waren außergewöhnliche Einzelstücke, mit „Roma“ bringt er bald ein Drama zu Netflix und zugleich in die Kinos. Allerdings hat sich Cuarón auch schon einmal einem Franchise gewidmet und mit „Der Gefangene von Askaban“ den interessantesten und cleversten Film der „Harry Potter“-Reihe abgeliefert. Cuarón kann Franchise, kann Action, kann gebrochene Helden und großes Kino.

Patty Jenkins

Patty Jenkins

Vielleicht sind wir da Hardliner, aber die neuerliche Diskussion um eine Frau als Craig-Nachfolger finden wir ziemlich daneben. Gillian Anderson hat sich via Schrei nach Aufmerksamkeit selbst ins Spiel gebracht, andere Leute sprechen von Emily Blunt als Lady-Bond. Stellen wir uns schwierig vor, allerdings wäre eine Frau auf dem Regiestuhl eine bessere Idee. Patty Jenkins hat zum Beispiel erst den feinfühligen „Monster“ gedreht und zuletzt mit „Wonder Woman“ einen der stärksten Blockbuster des Jahres 2017. Kaum vorstellbar, was sie mit einer gebrochenen und zugleich harten Figur wie Bond anstellen könnte.

Tom Ford

Könnte auch selbst Bond spielen: Tom Ford.

Tom Ford hat in „Spectre“ immerhin die Anzüge für James Bond ausgesucht. Aber der Modemacher ist bekanntlich auch längst unter die Regisseur gegangen, mit „Nocturnal Animals“ lieferte er 2016 einen der packendsten Thriller ab. Schöne Menschen in perfekt geschnittener Kleidung zerstörten darin gegenseitig ihre Leben, Spannung und etwas Action kamen ebenfalls nicht zu kurz. Mit etwas Hilfe bei den großen Setpieces dürfte Tom Ford in der Lage sein, den edelsten Bond aller Zeiten abzuliefern.

Kathryn Bigelow

Bigelow gewann den Oscar für „The Hurt Locker“.

Eigentlich sehr naheliegend, dass Bigelow mit Leichtigkeit einen Bond inszenieren könnte. Nicht nur hat sie „The Hurt Locker“ Action- sowie mit „Zero Dark Thirty“ Spionageerfahrung. Auch schafft sie es besonders gut, gesellschaftliche und politische Themen in atemberaubendes Kino zu verpacken. Sie würde definitiv den richtigen Mix aus bekannter Bond-Action und dem Realitätsbezug der Reihe finden. Zuletzt drehte sie den im positiven Sinn kaum zu ertragenden „Detroit“.

Daniel Craig

Daniel Craig wird noch einmal Bond spielen.

CHRIS DELMAS AFP/Getty Images
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