Highlight: Die besten Filme auf Netflix – sortiert nach Genre

Streaming-Tipps

Neu bei Netflix: Das sind die besten Serien und Filme im Dezember 2018

Die Mediathek des beliebten Streaming-Dienstes Netflix ist dynamisch, das Programm wechselt permanent. Neue Serien und Filme erweitern fast täglich die Auswahl für die Kunden, dafür verschwinden aber auch permanent Titel aus der Mediathek. Grund dafür sind meist auslaufende Lizenzen, weshalb Netflix immer konsequenter eigene Inhalte produziert und diese permanent zur Verfügung stellt. Im Dezember möchte der Streaming-Dienst vor allem mit zwei exklusiven Spielfilmen punkten. Und mit „Dogs of Berlin“, der zweiten deutschen Netflix-Eigenproduktion.

Hier sind die Netflix-Highlights im Dezember 2018

Filme

„Mogli“, ab dem 7. Dezember: Da werden sich die Leute auf der Couch freuen: Endlich mal nicht zwei Jahre warten, bis ein Kinoblockbuster bei Netflix erscheint. Denn „Mogli“ hat der Streaming-Dienst direkt vom Hollywood-Studio Warner Bros. abgekauft. Bei Warner ist man froh, weil der Film von Andy „Gollum“ Serkis im Kino sowieso ein Flop geworden wäre. Immerhin hat Disney vor zwei Jahren bereits eine Neuverfilmung vom Dschungelbuch an die Spitze der Kinocharts geführt, Serkis hat einfach schlechtes Timing. Und wird sich ärgern, dass sein Film jetzt „nur“ weltweit bei Netflix startet. Den Dreh mit 3D-Kameras hätte er sich nämlich im Nachhinein sparen können. Schade um das ganze Projekt, die Effekte aus dem Trailer hätten man auch gern auf der großen Leinwand gesehen.

„Roma“, ab dem 14. Dezember: Alfonso Cuarón gilt seit „Children of Men“ und „Gravity“ als einer der besten Regisseure der Welt. Mit „Roma“ setzt er nun nicht mehr auf Effekte, sondern dreht das emotionale „Herzstück“ seiner Karriere. Das Drama widmet sich seiner Hauptfigur Cleo (Yalitza Aparicia), die als Hausangestellte für eine Familie in einem mittelständischen Stadtteil namens Roma in Mexiko-Stadt arbeitet. Basierend auf seiner eigenen Kindheit will Cuarón ein lebendiges und emotionales Portrait familiärer Streitereien und gesellschaftlicher Hierarchien inmitten der politischen Aufstände der 1970er-Jahre erzählen. Und dies dazu noch besonders anspruchsvoll in schwarz-weiß. Parallel zum Netflix-Start können Zuschauer „Roma“ übrigens auch im Kino sehen, der Streaming-Dienst ändert für Cuarón tatsächlich sein Geschäftsmodell.

Yalitza Aparicio in „Roma“

„Bird Box“, ab dem 21. Dezember: Die dänische Superregisseurin Susanne Bier verfilmt hier eine ganz furchtbare Vision. Eine Selbstmordwelle trifft die Menschheit, mysteriöse Kreaturen konfrontieren die Leute mit ihren größten Ängsten und lassen ihnen dadurch keinen Ausweg mehr. Sandra Bullock spielt nun eine Mutter, die gemeinsam mit ihren Kindern einen sicheren Ort in dieser Welt sucht. Mit verbundenen Augen (die einzige Chance gegen Kreaturen und Visionen) flieht sie mit ihren Kids in die Wälder. „Bird Box“ erinnert im Prinzip an „A Quiet Place“, hat aber noch einige sehr individuelle Figuren und Ideen zu bieten. Wird klasse!

Serien

„Dogs of Berlin“, ab dem 7. Dezember: Die zweite deutsche Eigenproduktion im Programm von Netflix. Und ein ziemlicher Fehlgriff, weil Regisseur und Autor Christian Alvart großes Action-Fernsehen drehen möchte, sich dabei aber relativ schnell in dusseligen Dialogen sowie Klischees und Vorurteilen verliert. In „Dogs of Berlin“ stirbt ein deutscher Nationalspieler vor einem wichtigen Länderspiel, zwei Cops suchen die Mörder in Marzahn (wo alle Nazis sind) und in Neukölln/Kreuzberg (wo alle kriminell sind). Gute Darsteller wie Fahri Yardım werden dabei leider ein bisschen verheizt. Fans von „Hirn aus“-Unterhaltung werden vielleicht ihre Freude damit haben.

„Black Mirror“, ab dem 28. Dezember: Netflix hat sich die Kurzfilmsammlung ja mittlerweile exklusiv gesichert, die neuen Episoden werden am 28. Dezember starten. Zum Inhalt ist noch nichts bekannt, nur der Titel „Bandersnatch“ wurde bisher geleakt. Was sicher ist: „Black Mirror“ wird sich selbst treu bleiben und die Zuschauer wieder vor den Gefahren von Technik und der Abhängigkeit davon warnen. Ob die Klasse der vierten Staffel gehalten werden kann? Ein schweres Unterfangen, weil vor allem die Episode „USS Callister“ aus 2017 nahezu kultisch verehrt wird.

Die Crew der „U.S..S Callister“

Doku

„Springsteen on Broadway“, ab dem 16. Dezember: Der „Boss“ Springsteen hat vor einigen Monaten eine exklusive Show in einer kleinen Venue in New York gegeben. Mit der Akustik-Gitarre spielte er sich durch sein musikalisches Werk und würzt den Abend mit Geschichten aus mehreren Jahrzehnten Weltkarriere. Pflicht für jeden Fan von gutem Rock und der lebenden Legende Springsteen.

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