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🔥Diese fast vergessenen Songs feiern 2020 ihr 20. Jubiläum

Millenial-Sound

Neue Nostalgie: Wie RIN, The 1975 oder Bring Me The Horizon die 2000er zurückholen

Auch deren Bietigheim-Bissinger Lokalmatador Shindy zollt der Post-90s-Ära des US-Raps Tribut: Sein aktuelles Album DRAMA ist durchzogen von Querverweisen zu DMX oder Timbaland. Die Hitsingle „Nautilus“ etwa samplet nicht nur 50 Cents „In Da Club“, sondern wartet auch mit dem breitbeinigen Goldketten-Poser-Rap auf, den der New Yorker 2003 mit GET RICH OR DIE TRYIN‘ in den Mainstream katapultierte.

RIN – „Vintage”


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Jay-Z – „Dirt Off Your Shoulder”


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RIN – „Keine Liebe” Feat. Bausa


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Echt – „Du trägst keine Liebe in dir“


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Shindy – „Nautilus“


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Bring Me The Horizon

Obwohl wenige den modernen Metalcore in den Jahren um 2010 so geprägt haben wie die Szene-Boyband aus Sheffield, kehrten sie nach früher Deathcore-Hysterie und einem zwischenzeitlich rundum stimmigen Metalcore Anfang des Jahrzehnts 2015 zurück zu den Klängen ihrer Jugend: Ihr fünftes Album THAT’S THE SPIRIT kokettierte nicht nur hörbar mit poppigem Alternative, sondern nahm sich auch dem elektronisch geprägten Nu-Metal der 2000er an, den man sonst von Bands wie Korn und Linkin Park kennt. Auf dem Nachfolger AMO arbeiteten sie gar mit fiebrigen Trance-Klängen, die vor etwa 20 Jahren die Blütezeit ihrer Popularität erlebten.

Die leicht unbeholfene Versuche von Eminem auf seinem durchwachsen rezipierten Album REVIVAL von 2017, Rap-Rock zu reaktivieren, scheiterte jedoch aufgrund einer antiquierten Beat-Produktion – Nostalgie funktioniert wohl nur, wenn Künstler die Referenzzeit organisch in den soundästhetischen Zeitgeist der Gegenwart einbinden.

Bring Me The Horizon – „Throne”


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Bring Me The Horizon – „Nihilist Blues”


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Eminem – „In Your Head”


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Ariana Grande

Die US-Sängerin avancierte Anfang des vergangenen Jahres mit ihrem Album THANK U, NEXT zwischenzeitlich zum größten Popstar der Welt, die gleichnamige Single brach einen YouTube-Rekord und die Eine-Milliarde-Streams-Marke bei Spotify. Der zeitgemäße Sound des Songs trifft im Video auf eine umfassende Hommage an 2000er-Girl-Kultur: Das Musikvideo zitiert sich durch Teen-Klassiker wie „Natürlich blond“, „Mean Girls“ und „30 über Nacht“ und erinnert in seiner quietschbunten Bildsprache an den überzogenen Kitsch der „Aughts“. Lindsay Lohan und Britney Spears lassen grüßen.

Ariana Grande – „thank u, next”


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 Emo-Rap

Lil Peep im Highline Ballroom am 31. Oktober 2017 in New York City

Johnny Nunez WireImage


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