Punkpop-Pioniere: Shonen Knife zu Gast in Berlin

Update: Das Gewinnspiel ist beendet. Glückwunsch an die Gewinner!

Es scheint wie ein allzu offensichtlicher Vermarktungskniff, sich heutzutage als Künstler mit einem Katzen-Video anzukündigen. Klingt zuerst stark nach: Ein bisschen was vom Like- und Share-Wahnsinn wird schon abfallen. Dabei sorgen sich Shonen Knife bereits seit den frühen 80er-Jahren um guten, melodiösen Indiepop, der irgendwie immer mal wieder auf das Thema Katzen kommt. Wie eben die aktuelle Single „Like A Cat“. Sängerin Naoko Yamano hat sogar eine simple Erklärung für den Song samt Video: she likes cats a lot, wie sie in einem Interview erzählte. Die Frau mag miau.

Vom ein oder anderen Katersong abgesehen, ist die japanische Girlgroup aber eher dafür bekannt, guten Punkpop zu spielen, der stark beeinflusst ist von den Ramones und 60’s-Girlgroups. Für eine Reihe von Bands war der Shonen-Knife-Sound in den 90er-Jahren eine Art Vorbild, als das Genre namens Grunge gerade erst aufkeimte. So kam es auch, dass die Band aus Osaka später im Vorprogramm von Nirvana und Sonic Youth spielen durfte. „When I finally got to see them live, I was transformed into a hysterical nine-year-old girl at a Beatles concert“, sagte Kurt Cobain damals über Shonen Knife.

Natürlich spielen die Japanerinnen, die gerade mit OVERDRIVE ihr zwanzigstes Album veröffentlicht haben, nicht nur im Vorprogramm. Zurzeit sind sie auf Deutschlandtour und machen unter anderem in Berlin Halt. Am Dienstag, 03. Juni, spielen sie um 21 Uhr im Roten Salon der Berliner Volksbühne. Für das Konzert verlosen wir 2×2 Karten.


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