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AC/DC Let There Be Rock (Ultimate Rockstar Edition)


Warner Entertainment

von

Kurz vor Bon Scotts Tod: AC/DC in Bestform.

Ab dem 19. Februar 1980 teilte sich für AC/DC-Fans die Welt in ein Davor und Danach: Sänger Bon Scott war den Rock’n’Roll-Tod gestorben, wenige Monate später trat Nachfolger Brian Johnson seinen Dienst an. Die in eine metallene Dose verpackte „Ultimate Rockstar Edition“ des Konzertfilms „Let There Be Rock“, ergänzt um Gitarren-Plektron, Sammelkarten und 32-seitiges Buch, reißt wieder alte Wunden auf. Aufgezeichnet am 9. Dezember 1979 im Pavillon de Paris von einer 40-köpfigen Crew der Filmemacher Eric Dionysius und Eric Mistler, verdeutlicht der Mitschnitt, welch herber Verlust Scotts Ableben darstellte. AC/DC lieferten einen explosiven Repertoirequerschnitt durch ihre bisherigen sechs Studiowerke, der 1980 auf Videokassette erschien. Auch wenn das 4:3-Bildschirmformat mit Randbalken und eine bestenfalls gute Soundqualität nach heutigen Standards dürftig wirken: Klassiker wie „Hell Ain’t A Bad Place To Be“, „The Jack“, „Whole Lotta Rosie“ und der knapp 13-minütige Marathon „Bad Boy Boogie“ entschädigen für alles. Als Sahnehäubchen gibt’s Garderobenschabernack: Bon Scotts backstage geäußerte Erkenntnis, dass er momentan zu viel Alk trinke, blieb, wie wir wissen, leider ohne echte Konsequenzen.


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