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Highlight: Die 50 besten Alben des Jahres 2016

David Bowie Aladdin Sane


Beatles (EMI)

Man hat allgemein viel erwartet von diesem neuen Bowie-Ding, zumal die Public-Relation-Maschine in Deutschland gerade richtig in Schwung gekommen ist. Es gibt keinen Zweifel daran, dass das „ZIGGY STARDUST“-Album vom letzten Sommer bei uns zulande immer noch nicht die Beachtung bekommen hat, die es eigentlich verdient. ALADDIN SANE hat die Erwartungen, die ZIGGY STARDUST weckte, für mein Empfinden nicht erfüllt.

Außer „Drive In Saturday“ und „The Jean Genie“, zwei hervorragende Nummern, fiel mir auf diesem neuen Album nur noch die recht merkwürdige Version von Mick Jagger und Keith Richards „Let’s Spend The Night Together“ auf. Der Rest ist eher langweilig. Ganz schön hart die Kritik, nicht wahr? Mir tut es ja selber in der Seele weh, weil ich Bowie für einen Typ mit Durchblick halte. Was soll’s – er hat seine Millionen in der Tasche und er wird es überstehen, wenn man ihm seinen Superstar-Trip nicht allzu einfach macht.

Ich warte schon auf die nächste Bowie-LP und höre mir inzwischen noch ein paar Mal das STARDUST-Album an. Übrigens, nach letzten Meldungen soll das „Jean Genie“ in einigen Monaten erstmalig auch Konzerte in Deutschland geben. Ich werde dann sicher dabei sein, denn in Amerika und England hat sich gezeigt, dass keine Halle für ihn groß genug sein kann, und das verspricht Einiges. Wie wär’s denn z.B. mit einer Bowie-Live-LP?

Kooperation

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