Der Nebel von Frank Darabont, USA 2007 :: Start 24.1.

Wer King, der Kong: Monster suchen im Nebel nach dem richtigen Rhythmus.

Frank Darabont kann Stephen King. So pulp können dessen Vorlagen gar nicht sein, dass er sie nicht mit Glanz und Gloria großer Studioproduktionen und dem Pomp eines Shakespeare-Stücks Überzieht. DIE VERURTEILTEN und THE GREEN MILE tat die Luxusbehandlung gut. Doch diesmal will Darabont ans Eingemachte, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn mit der nebel hat er sich, unterstützt von den Nervös-Kamera-Spezialisten der Serie „The Shield“, einer der klassischen Horrorkurzgeschichten des Meisters angenommen, in der sich eine Schar Überlebender im Supermarkt einer Kleinstadt verbarrikadiert, um sich vor einem mysteriösen Nebel inklusive darin herumwuselnder Ungeheuer zu schützen. Dass die schlimmsten Monster sich dabei unter den Menschen befinden, ist Clou von Vorlage und Film, der die richtige Intention hat. aber nicht das richtige Timing finden will: Rhythmus und Dynamik sind derart off. dass sich weder besonderer Grusel noch Erkenntnisse über die Natur der Bestie Mensch einstellen mögen.

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