Irgendwann in Mexico

Regie: Robert Rodnguez, USA 2003 Schuss in den Tortilla-Ofen: Pseudo-Cool- ness, Mexiko-Klischees und kein Ende.

Einen Hauch von Sergio Leone und Sam Peckinpah will irgendwann in Mexico atmen. Robert Rodriguez‘ nach acht Jahren Pause realisierter dritter Teil seiner“.Mariachi“-Reihe, dem el mariachi und Desperado vorausgingen. Mit Digitalkamera gedreht und einer Besetzung IDepp, Dafoe, Rourke), für die andere töten würden, geht es jetzt um korrupte CIA-Agenten, böse Drogenbarone, aufrechte Präsidenten, viele Tote und uninspirierte Rückblenden (mit Salma Hayek, die sonst nicht auftaucht), die freilich auch nicht lächerlicherwirken als der Rest der mühevoll zusammengeschusterten Flickenteppich-Handlung. Das will verzweifelt die Neudefinition eines Cinema of Cool sein, sieht aber in jeder Sekunde so hilfund substanzlos aus, als hätte jemand eine Schultheaterinszenierung des diesem Käse zu Grunde liegenden Drehbuches abgefilmt. 2 Start: 18.9. Mit Antonio Sonderos, Soimo Hayek, Johnny Depp, Mickey Rourke, Willem Dafoe u.a.

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