R’n’B-Sängerin und Grammy-Gewinnerin Betty Wright ist mit 66 Jahren gestorben


Die Soulsängerin wurde in den 1970er-Jahren mit Hits wie „Clean Up Woman“ und „Where Is The Love“ weltbekannt. Nun ist die Musikerin an Krebs gestorben.

Nach dem Tod von Musiklegende und Rock’n’Roll-Mitbegründer Little Richard hat die Welt eine weitere große Stimme verloren. Soul- und R’n’B-Sängerin Betty Wright ist am 10. Mai 2020 im Alter von 66 Jahren gestorben. Laut der US-Zeitung „New York Times“ soll die Todesursache eine Krebserkrankung gewesen sein. Wright, die mit bürgerlichem Namen Bessie Regina Norris hieß, war vor allem für Hits wie „Clean Up Woman“ und „Where Is the Love““ bekannt und gewann für zweitgenannten Song im Jahr 1976 sogar einen Grammy.

Little Richard ist tot

Die in Miami, Florida, geborene Künstlerin begann bereits als junges Mädchen eine Musikkarriere anzustreben. So hatte sie ihren ersten Hit im rekordverdächtigen Alter von 14 Jahren – „Girls Can’t Do What The Guys Do“ erschien im Jahr 1968 und brachte der jungen Musikerin ihre erste Charts-Platzierung ein. Den großen Durchbruch schaffte Betty Wright jedoch drei Jahre später mit der Single „Clean Up Woman“, die acht Wochen lang auf dem zweiten Platz der Billboard-R&B-Charts stand und in den Billboard Top 100 auf den sechsten Platz kletterte. Damals war Wright gerade mal 17 Jahre alt. Im Jahr 1976 erhielt die Soulsängerin ihren ersten und einzigen Grammy Award für den Track „Where Is The Love“.

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An ihren immensen Erfolg in den 1970er-Jahren konnte Betty Wright nie mehr vollständig anknüpfen, obwohl die Musikerin auch in den folgenden Jahrzehnten noch weitere Songs in den US-Charts platzieren konnte. Statt weiter an ihrer Solo-Karriere zu feilen, arbeitete Wright ab den 1990er-Jahren zunehmend im Hintergrund: Sie schrieb Songs für Michael Jackson und Jennifer Lopez, fungierte als Mentorin und Gesangslehrerin für Joss Stone und Beyoncé Knowles und sang als Backgroud-Sängerin für Stevie Wonder. Ihr letztes Studioalbum BETTY WRIGHT: THE MOVIE erschien im Jahr 2011 in Zusammenarbeit mit der HipHop-Band The Roots. Fünf Jahre später war sie noch auf der Single „Big Key“ von DJ Khaled, Big Sean und Kendrick Lamar zu hören. Nun ist die 70er-Jahre-Ikone im Alter von 66 Jahren verstorben.

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