Rush

  • Jay-Jay Johanson - Rush

    Jay-Jay Johanson – Rush

    Alles ist unecht, und wir prangern das an. Okay, wir gebieten uns selbst Einhalt und korrigieren: nicht alles. Aber: vieles. Zu vieles. Zum Beispiel Track sechs von Rush, dem neuen Album des Schweden-Dandys Jay-Jay Johanson. „Forbidden Words“ heißt das Stück Geräusch, und es ist eine nachgerade geniale Melange aus dem, was einem auf dem Rummelplatz […] mehr…

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    Pyrolator – Wunderland, S.Y.P.H. – Wieleicht

    Er war wohl zu früh dran, der Pyrolator. Deutschland war Mitte der 80er noch nicht bereit für die Elektronika. Nach dem sperrigen Experimental-Proto-Techno von INLAND und dem poppigen Nachfolger AUSLAND tummelte sich Kurt Dahlke 1984 im verspielt-überdrehten Wunderland. Noch ausgiebiger als zuvor kamen hier Sampler, Emulator und sonstige Elektronik zum Einsatz. Aus den Geräten zauberte […] mehr…

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    Der Hund, der mich hasste: The Second Coming

    Ich bin blockiert. Es war wie bei dem hingeworfenen kleinen Popsong, den die Band nebenher aus dem Ärmel schüttelt, noch so aus Laune mit aufs Album packt und der dann zum Monsterhit wird: Segen und Fluch zugleich. Wie werde ich je den bombastischen Erfolg der Kolumne „Der Hund, der mich hasste“ toppen können? Die Spalte […] mehr…

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    Coldplay: A Rush Of Blood To The Head

    Selten hat eine Band die Aufgaben des „schwierigen zweiten Albums“ so souverän gelöst. A Rush Of Blood To The Head war komplexer, eigenständiger, klarer, erwachsener, schöner als das Debüt Parachutes, ohne dabei überladen oder gar verkopft zu wirken. Die Einflüsse von Radiohead, U2, Pink Floyd und den Smiths, die Coldplay eine Zeit lang wie Monstranzen […] mehr…

  • Rush Hour 2

    Rush Hour 2 - Actionfortsetzung

    Nicht einmal die strahlende Zhang Ziyi aus TIGER & DRAGON kann diesen Unsinn retten, der sich mit dickhodiger Selbstgefälligkeit in sexistischen und rassistischen Spaßen suhlt. Ha ha, diesmal müssen sich schwarzer US-Cop und chinesischer Polizist in Hongkong mit Verbrechern rumschlagen, die so langweilig sind, dass man noch während des Films vergisst, warum man sie hassen […] mehr…

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    Quills - Drama

    Die nackten Tatsachen? Nicht so wichtig in diesem exquisit ambivalenten Film über die letzten Jahre im Leben des Marquis de Sade, die der Autor in einem Irrenhaus zubrachte, weil den Mächtigen die explizite Natur seiner Werke zu subversiv war. Und weil man es nicht angehen lassen kann, dass der Marquis (grandios: Geoffrey Rush) auch in […] mehr…

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    Die Sampler

    Bekannt ist Eric Clapton mehr als brillanter Instrumentalist und weniger als stilbildender Songwriter. BLUES POWER – SONGS OF ERIC CLAPTON (House Of Blues/In-Akustik) macht aber deutlich, daß dem Blues-Veteran im Laufe seiner langen Karriere etliche Erfolge als Songschreiber gelangen: Die stimmgewaltige Koko Taylor röhrt sein „Blues Power“, und Soul-Crooner Otis Clay nahm sich die Schnulze […] mehr…

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    Technical Itch – Diagnostics

    Wie Ed Rush & Optical und Source Direct gehört Mark Caro alias Technical Itch zu den Engineers mit Faible für’s unerbittlich einpeitschende und wissenschaftlich präzise einprogrammierte Drum VT Bass-Brett. Da können sich seine Kollegen noch so sehr den Kopf zermartern, wie Jungle glaubwürdig bleiben und gleichzeitig massenkompatibel werden kann – Caro bleibt unbeirrt und reizt […] mehr…

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    Ed Rush & Optical – Wormhole - Subtil

    Ein Hardcore-Drum ’n‘ Bass-Produzententeam der Spitzenklasse. Ben Settle aka Ed Rush ist DJ und hat mehrere 12-Inch-Veröffentlichungen auf Underground-Labels wie No-U-Turn in Umlauf gebracht. Matt Ouinn alias Optical ist derzeit der gefragteste 8reakbeat-Produzent an der Themse. Als Toningenieur war er sowohl an Goldies SATURNZ RETURN-Opus als auch an Crooveriders MYSTERIES OF FUNK-Debüt beteiligt. Gemeinsam gehen […] mehr…

  • 1.8.7. - When Worlds Collide

    1.8.7. – When Worlds Collide

    Der amerikanische Drum n Bass-Szene wird in Europa und natürlich vor allem in England wegen ihres meist unüberhörbaren Produktionsrückstandes zu recht noch immer belächelt. Das Debüt des DJ und Produzenten aus Pittsburgh, der in letzter Zeit durch seine Remixe für DJ Soul Slinger Aufsehen erregte, hebt sich allerdings deutlich vom sonstigen US-Output ab. Hier regieren […] mehr…

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    Fools Rush In

    Wenn Salma Hayek nicht von Robert Rodriguez in Szene gesetzt wird (gern erinnert man sich an ihren Schlangentanz in FROM DUSK TILL DAWN), bleibt die Mexikanerin blass. Speziell, wenn sie in an den Haaren herbeigezogenen Komödien wie dieser agiert. Die Handlung – Junge schwängert Mädchen, Junge heiratet die Geschwängerte, und dann erst verliebt er sich […] mehr…

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    Diverse – Mind The Gap – Ultimate Breaks & Beats Vol. 2

    Das Kölner Label Groove Attack sorgte bereits im letzten Jahr mit dem ersten Teil seiner Compilationreihe für Aufsehen. Kein Wunder, denn im Gegensatz zu vielen anderen Samplern im Dance-Bereich, die ausschließlich bereits bekannte und etablierte Künstler und Bands vorstellen, liegt der Schwerpunkt bei dieser Reihe auf Talenten abseits des Mainstreams. Die Bandbreite des neuen Doppelalbums […] mehr…

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    Otis Rush – Mourning In The Morning

    Obwohl von der Kritik einhellig als „Blues-Gigant seiner Generation“ gefeiert, stand Otis Rush immer im Schatten seiner bekannteren Zeitgenossen B. B. King oder Muddy Walers. Spätestens mit dem 1969 veröffentlichten MOURNING IN THE MORNING -— seinem ersten regulären Album nach einer Vielzahl hervorragender Singles —- hätte er den lang verdienten Erfolg ernten müssen, denn Otis […] mehr…

  • Rush

    Rush

    Der Titel des neuen Albums lockt mit Gegenstücken zur bombostreichen Bandhistorie — ein Versprechen, das nicht ganz der Wirklichkeit entspricht. Die Veränderungen liegen höchstens im Detail. Anders als auf dem technisch verspielten Vorgänger ROLL THE BONES klingen Rush dieses Mal härter. Unter der Produktionsregie von Peter Collins darf vor allem Gitarrist Alex Lifeson laut demonstrieren, […] mehr…

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    Kurz & Klein

    SPINAL TAP: BREAK LIKE THE WIND (BMG) ist Realsolire in Reinkultur. Ob Herzschmerz, fomp oder platte Chouvi-AHitüde: Alles wird meterdick aufgetragen. In Musikerkreisen genießt die Truppe Kultstatus. Was Wunder also, daß sich im Studio Prominente wie Jeff Beck, Slash, Cher, Joe Satriani und Steve Lukather die Klinke in die Hand gaben. Dennoch bleibt Spinal Top […] mehr…

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    Rush im Techno-Rausch

    CHICAGO. Fanatiker! Anders kann man das Publikum der kanadischen Rock-Institution nicht bezeichnen. Schon der bloße Anblick „ihrer Band“ reißt die 15.000 Anhänger von den Sitzen des „Rosemont Horizons“ und entfesselt einen bedrohlichen Orkan der Euphorie. Vom verpickelten High School Kid bis zur reifen Hausfrau sind alle Altersstufen vertreten — irgendetwas muß diese Gruppe richtig machen… […] mehr…

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    Kurz & Klein

    Die Musik von THE FALL bezog ihren Reiz zuletzt aus ihrer Unentschiedenheit zwischen schräger Indie- und bunter Pop-Ästhetik. Die Produzenten der Clip-Collection .Shiftwork“ erzielten leider nicht denselben Effekt. (PMV) Etwas munterer geht es da wenigstens in den Clips von GREG KIHN auf .The Greg Kihn Bond“ zu, nicht zuletzt, weil die Combo mit ihrem Leader […] mehr…

  • Mahogany Rush

    Mahogany Rush - Strange Unlverse (Repertolre/TIS)

    Kaum war Jimi Hendrix Ende 1970 unter der Erde, fiel auch schon eine ganze Generation talentierter Gitarristen über sein kreatives Erbe her. Zu jenen aktiven Bewunderern, denen der zweifelhafte Ruf des Nachlaßverwalters bis heute anhaftet, gehört auch Frank Marino. Der kanadische Gitarren-Experte machte als Kreativ-Kopf der Bond Mahogany Rush auf der dritten LP STRAN-GE UNIVERSE […] mehr…

  • Rush - Presto

    Rush – Presto

    Auch wenn Puristen Computer und Synthies verschrotten und den Einsatz von Baß, Gitarre und Schlagzeug zur Philosophie erheben, marschiert das kanadische Rocktrio Rush weiterhin in die entgegengesetzte Richtung. Neil Peart, Geddy Lee und Alex Lifeson setzen für ihre komplexen Kompositionen unbeirrt modernste Klangtechnik ein. So lassen sie wahre Sound-Fluten vom Stapel, die sich phasenweise himmelhoch […] mehr…

  • Rush - A Show Of Hands

    Rush – A Show Of Hands

    Vom Heavy Rock-Trio zum Drei-Mann-Orchester – die Rush Story in Kurzform. Nur wenig erinnert noch an die Anfangsphase der Kanadier, in der sie Schwermetallern wie Black Sabbath und Led Zeppelin nacheiferten. Auf ihrem jüngsten Live-Album, dem dritten ihrer 16jährigen Karriere, entfesseln sie ihre kompositorischen sowie instrumentalen Fähigkeiten und schwelgen in wahren Rock-Sinfonien. Märchenhaft, spielerisch sind […] mehr…